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Finalist*innen stehen fest: Für die diesjährige Social Entrepreneurship Competition hat die Jury die zehn aussichtsreichsten Kandidat*innen gekürt

Top-Ten-Initiativen werden zu 70 % von Frauen geleitet- Mentoring und Coaching starten am 1. Juli

Auch in diesem Jahr unterstützt und begleitet die ITB Berlin gemeinsam mit namhaften Partnern die internationale „Social Entrepreneurship Competition in Tourism“. Neben der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und Travel Massive sind in diesem Jahr auch die TUI Care Foundation, die UNWTO sowie die Social Innovation Academy SINA aus Uganda erstmalig beteiligt. Nun wurden die zehn aussichtsreichsten Kandidat*innen gewählt, die am 13. September um den Siegertitel kämpfen.

Dazu zählt buttmiles aus Spanien, deren Konzept es ist, Menschen mit Rabatten für Touristen-Attraktionen zu belohnen, wenn sie sich bereit erklären, Zigarettenstummel zu sammeln.  Ecopreneur Evolution aus Costa Rica schafft Chancen für neue Unternehmer*innen, um die dringendsten sozialen und umweltbezogenen Herausforderungen zu meistern. Khusvegi English and Cultural Camp aus der Mongolei bringt Nomaden mit Reisenden zusammen. Rai Kuen Rang’s Farmstay aus Thailand nutzt einen Community-bezogenen Slow Tourism und vermittelt kulturelle Werte lokaler Gemeinden an Besucher*innen. Als Online-Plattform vernetzt socialbnb Reisende mit sozialen sowie Umweltorganisationen, die mit ungenutzten Unterkünften finanzielle Unabhängigkeit erlangen sollen.

Black Tourisms Talent Directory aus den USA sorgt für mehr Diversität und Gleichberechtigung, indem das Team die Tourismusindustrie mit Talenten aus der Black-Community zusammenbringt. GetAboutAble aus Australien setzt darauf, die Reisemöglichkeit für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Khwela Womxn aus Südafrika fördert insbesondere junge Frauen und gibt ihnen Chancen zur Selbstbestimmung durch Tourismus. Local Purse aus Schweden dagegen ist eine webbasierte Plattform, die Künstler*innen und Guides durch Video einen Zugang zu Reisenden aus der ganzen Welt gibt. Nicht zuletzt gehört Triple F Photo Tours aus Uganda zu den Finalist*innen. Deren Mission ist es, das Leben von Frauen in Entwicklungsländern durch Foto-Kunst nachhaltig zu verbessern. Nähere Informationen zu allen genannten Projekten lassen sich unter https://socialtourismcompetition.com/initiatives finden.

„Unser Glückwunsch geht an die zehn Gründer*innen und Gründerteams, deren Initiativen von der Jury für das Finale ausgewählt wurden“, kommentierte Wettbewerbsinitiatorin Prof. Dr. Claudia Brözel. „Wir haben so viele fantastische Bewerbungen erhalten und die Jury hatte die schwierige Aufgabe, die diesjährigen Top-Initiativen auszuwählen. Es ist überwältigend, eine so große Vielfalt bei unseren Finalist*innen zu sehen – sowohl in Bezug auf die Projekttypen als auch auf die Länder. Ich bin besonders stolz darauf, dass acht der zehn Initiativen von Frauen geführt werden.“

Ziel der Ausschreibung war es, Sozialunternehmer*innen zu stärken, sich weltweit besser zu vernetzen und somit für eine maßgebliche Unterstützung bei alldenjenigen zu sorgen, die sich nachhaltige und sozial-gerechte Ziele auf die Fahnen geschrieben haben. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie stehen sie vor besonders großen Herausforderungen.

Die zehn Finalist*innen erhalten nun ein jeweils zehnwöchiges Mentoring- und Coaching-Programm, das von der SINA (Social Innovation Academy) mit Sitz in Uganda durchgeführt wird. SINA wird sowohl Einzel- als auch Peer-to-Peer-Unterstützung anbieten, die sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes Finalisten konzentriert und Pitch-Training, menschzentriertes Design sowie Modellierung umfasst.

60 Prozent mehr Bewerbungen als im Jahr zuvor

Insgesamt gingen in diesem Jahr 132 Bewerbungen aus 52 verschiedenen Ländern ein – 63 im Rahmen des sogenannten Launch-Track für noch nicht umgesetzte Ideen sowie 69 im Growth-Track, der für das Wachstum bestehender Initiativen geschaffen wurde. Die Bewerber*innen kamen vor allem aus Europa (31 Prozent) sowie Afrika (24 Prozent) – gefolgt von Nord- und Südamerika mit jeweils 15 Prozent.

Die Liste der Projektländer wurde von afrikanischen Nationen (29 Prozent) und europäischen Destinationen (23 Prozent) angeführt. Im Vergleich zum Wettbewerb 2020 stiegen die Bewerbungen um fast 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

ITB Berlin – Einsatz für Nachhaltigkeit ist Programm

Das Engagement in punkto Nachhaltigkeit hat für die ITB Berlin langjährige Tradition. So setzt sich die weltweit führende Reisemesse seit Langem für die vielfältigen Aspekte von Verantwortung im Tourismus ein. Sie umfassen unter anderem Themen wie Umweltschutz, die Stärkung der Rechte von Frauen, Kindern oder der LGBT+ Community. Weitere Infos zu den CSR-Aktivitäten der ITB Berlin sind unter folgendem Link erhältlich: www.itb-berlin.de/ITBBerlin/SozialeVerantwortung

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