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FUR ReiseAnalyse 2016: Gute Aussichten

„Die Deutschen sind in Urlaubsstimmung“, lautet die – frohe - Botschaft der ersten ausgewählten Ergebnisse der 46. Reiseanalyse. Konkret heißt das: 59 Prozent haben feste Urlaubspläne, nur zwölf Prozent wollen „sicher nicht verreisen“. Das bedeutet aber nicht, dass die Deutschen die Augen vor der aktuellen weltpolitischen Lage verschließen. Für die Realisierung der individuellen Urlaubsträume ist aber nicht so sehr die Beurteilung der allgemeinen Lage von Bedeutung, sondern die der eigenen wirtschaftlichen Situation. 71 Prozent erwarten keine Veränderungen (2015: 72 Prozent), 15 Prozent glauben an eine Verbesserung (2015: 18 Prozent), 14 Prozent sehen eher eine Verschlechterung (im Vorjahr zehn Prozent).

Hochinteressant ist der Blick auf das östliche Mittelmeer und Nordafrika. Das generelle Interesse am Urlaubsziel Türkei, das zurzeit unter einem Nachfrageeinbruch leidet, ist weiterhin hoch. 26 Prozent der Bevölkerung in Deutschland können sich vorstellen, in den nächsten drei Jahren dort Urlaub zu machen. 22 Prozent liebäugeln mit Griechenland. Für 19 Prozent ist Kroatien der Favorit. Für Ägypten interessieren sich neun Prozent, für die Destination Tunesien sechs Prozent. Krisen, Unruhe und Attentate dämpfen zwar die Nachfrage, aber – so schlussfolgern die Wissenschaftler der FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen – „ist eine Destination wieder raus aus den Negativschlagzeilen, kann sich die tatsächliche Nachfrage meist relativ schnell erholen.“

Redaktionsbüro Schwartz
 

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