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GfK TravelScope: Deutsche buchen vermehrt vorab – und das online

Wenn die GfK  mit dem TravelScope 20.000 deutsche Haushalte hinsichtlich ihres Reiseinformations- und Buchungsverhaltens befragt, dann wird es für alle Touristiker interessant, die Deutschland als einen Kern-Quellmarkt betrachten. Wo sie ihre Zielgruppe am besten erreichen, erklärte Roland Gaßner, GfK Account Director Travel & Logistics Deutschland, auf der ITB Berlin.  

Das Wachstum aus dem Gesamtmarkt komme vor allem aus dem Online-Buchungsweg. Auch das für das laufende Jahr prognostizierte zwei-prozentige Plus (57,4 Milliarden Euro im Jahr 2015) werde vermehrt über digitale Kanäle eingehen. 2016 werden demnach rund 50 Prozent aller Buchungen online erfolgen (43 Prozent in 2015). Dieser Vertriebskanal bedränge damit weiter andere, klassische, die heute als immer beschwerlicher wahrgenommen würden. Wenn ein Drittel der Vorabbuchung noch über E-Mail abgewickelt würden, dann, weil vielerorts Prozesse noch nicht durchgehend digitalisiert seien. 

Beim Online-Buchungsanteil sind laut GfK TravelScope Städtereisen mit 61 Prozent nach wie vor Spitzenreiter, gefolgt von Badeurlauben (46 %), Kreuzfahrten oder Wellness (42 %) und Rundreisen (41 %). Und obwohl Offline-Bucher mit 101 Euro (93 Euro in 2014) immer noch mehr pro Tag für vorgebuchte Leistungen aufbringen als Online-Kunden (95 Euro in 2015, gegenüber 89 Euro in 2014), steigt auch deren Kundenwert.

„Dass der Umsatz mit Vorabbuchungen steigt, führen wir vor allem darauf zurück, dass das spontane Suchen vor Ort entfällt – ganz einfach, weil es möglich ist, alles vor Reiseantritt anzusehen und zu reservieren“, so Gaßner. Damit sieht er einen anderen Teil des „digitalen Fußabdrucks“ im Reisemarkt als beispielsweise Darren Huston, CEO von Booking.com. Letzterer beobachtet einen sprunghaften Anstieg spontanen Buchungsverhaltens vor Ort, ermöglicht und getrieben durch mobile Anwendungen.

Isabel Bommer
 

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