Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Grandioses Finale für ITB Berlin Kongress: Top 3 Travel-Trends kontrovers debattiert

Ted Sullivan

Freibier für die ersten 100 Gäste, drei mal drei Minuten, um die Top 3 Travel-Trends zu debattieren, und zwei Experten, die am Ende eines dreitägigen Kongress-Marathons nicht lebendiger sein könnten: Mehr brauchte es nicht für ein grandioses Finale. Es ist die letzte Session am Ende des diesjährigen ITB Berlin Kongresses.

ADARA Vice President Ted Sullivan und Journalist Doug Lansky haben aus den vergangenen Tagen drei Thesen herauskristallisiert, beziehen auf dem Podium jeweils Gegenpositionen und lassen das Publikum darüber abstimmen, wer am Ende die überzeugendsten Argumente hatte. Multimedial, humorvoll und in einem atemberaubenden Tempo stritten sie über Folgendes:

 

  • Das Smartphone ist das Ende der Touristeninformation: Können Menschen bei all den digitalen Informationen auf eine Hütte voller Broschüren verzichten? Oder sind sie diese kleinen Bildschirme schon jetzt so satt, dass ein sich neu erfindendes Tourist Office eine ganz eigene, aufenthaltsverlängernde Attraktion werden kann?
  • Digitales Marketing generiert mehr Geschäft als Destination Development: Brauchen wir erst spannende Touristik-Produkte, um eine Region vermarkten zu können – weil wo nichts ist, auch nichts beworben werden kann? Oder sollte heute jeder Cent in den digitalen Vertrieb gesteckt werden, um in der Awareness-Economy genug Aufmerksamkeit zu erhalten?
  • Millennials (18 bis 35 Jahre) sind als Zielgruppe wesentlich wichtiger als Baby Boomer (50 bis 70 Jahre): Sollten Reiseunternehmen vor allem die neuen „Senioren“ ansprechen, die heute nicht nur die reichste, sondern auch mobilste Generation seit Menschengedenken darstellen – und neben der Reiseerfahrung und -lust auch entsprechend Zeit mitbringen? Oder sollte jetzt die nächste Generation konsequent an die eigene Marke gebunden werden – auch wenn sie noch vergleichsweise wenig verdient, ihre Vorlieben sprunghaft wechselt und Fehler mit Shit-Storms unwiedergutmachbar bestraft?

Das Publikum ist in der ersten Runde unentschieden, zwei Drittel glauben an Destination Management und gleich viele würden heute eher in die Jungen investieren. Die wahre Entwicklung bleibt spannend.  

Isabel Bommer
 

Sneakers Nike

ITB Berlin auf Facebook

ITB Berlin auf Twitter