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Helm auf in Asien!

Hepatitis? Malaria? AIDS? Mitnichten: Die meisten Europäer, die in Asien zu Tode kommen, sterben durch Unfälle. So lautete der Appell des Reisemediziners und Professors an der Universität Zürich, Robert Steffen, sich nicht durch laxe Sicherheitsregeln vor Ort verleiten zu lassen: „Setzen Sie einen Helm auf, wenn Sie Motorrad fahren. Und legen Sie im Auto den Sicherheitsgurt an, auch wenn es nicht ausdrücklich gefordert wird.“
Die Destination Asien ist Schwerpunkt des 16. Forums Reisen und Gesundheit auf der ITB Berlin, das vom CRM Centrum für Reisemedizin ausgerichtet wird. Der Wissenschaftliche Leiter des CRM, Tomas Jelinek, begründete die Themenwahl mit dem starken Trend: „Immer mehr Reisen nach Asien sind nicht nur privat, sondern auch beruflich begründet. Auch diese Menschen benötigen reisemedizinischen Schutz.“
Klassische Gesundheitsgefahren wie Reisedurchfall oder Hepatitis haben sich durch eine verbesserte Hygiene vielerorts abgeschwächt. Auch Malaria ist in vielen Destinationen nicht mehr lebensbedrohlich. „Mehr Sorgen macht uns der Vormarsch des Dengue-Fiebers“, sagte Robert Steffen. Der Erreger wird ebenfalls durch Mücken übertragen.
In China sorgt vielerorts der Smog für Gesundheitsrisiken. „Bei längeren Aufenthalten, etwa bei Berufsreisen, steigt auch bei gesunden Menschen das Risiko, Herz- und Lungenkrankheiten zu entwickeln“, erklärte der Reisemediziner Axel Telzerow. Atemschutzmasken können helfen, sie sollten aber partikelfilternd nach der europäischen Norm EN 149 sein. „Einfache Hygienemasken sind gegen Feinstaub nutzlos.“      Redaktionsbüro Schwartz

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Pressekontakt: Juliane Pfeiffer
E-Mail: juliane.pfeiffer@thieme.de
Tel.: +49  711 8931 693

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