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HTI, Medical Tourism-Partner der ITB Berlin 2018, über Wandel und Potenzial im Segment medizinisch motivierter Reisen

Domagoj Udiljak, CEO Assistant Health Tourism Industry Conference (HTI) erläutert im Interview, inwieweit neue Technologielösungen, demografischer Wandel und der Trend nach einem gesunden Lebensstil Medical Tourism verändert und veranschaulicht die wachsende Bedeutung des Segments für die Tourismusbranche.

Gesundheitlich motivierte Reisen haben ein enormes Potenzial für die globale Tourismusindustrie. Laut einem aktuellen Report von VISA und Oxford Economics entspricht die Medical Tourism-Industrie weltweit derzeit einem Wert von rund 50 Milliarden US-Dollar. Die prognostizierte Wachstumsrate liegt bei bis zu 25 Prozent jährlich in den nächsten zehn Jahren. Dieser Trend spiegelte sich auf der ITB Berlin 2018 wider, die eine steigende Nachfrage im Segment Medical Tourism von internationalen Ausstellern verbuchte.  

Sie waren Medical Tourism Partner der ITB Berlin 2018. Wie erfolgreich war die Messe für Sie?

 

Domagoj Udiljak: Es war sehr wichtig für uns, auf der ITB Berlin unsere Produkte zu präsentieren. Es folgte eine erfolgreiche Konferenz in Zagreb, bei der wir die nächste Ausgabe der HTI Conference, die vom 26. bis 27. November 2018 in Brüssel stattfinden wird, verkünden konnten. Wir launchten während des Europäischen Tourismustages ein 24-Stunden-Kondenswasserkonzept. Darüber hinaus haben wir zum Thema „Kroatien: Medical Wellness Destination auf dem Vormarsch“ Ideen zur Verbesserung der medizinischen Gesundheit und den Marken-Empfehlungen der Destination vorgestellt. Es gibt geografische, historische und personalwirtschaftliche Ressourcen, die an den Marktbedürfnissen ausgerichtet sein müssen, um die Marktführung in diesem Segment zu sichern, die Kroatien aufgrund der langen Tradition von Kurorten, vielfältigen Angeboten und modernen sowie hochwertigen Dienstleistungen zu bieten hat.



Nach dem erfolgreichen Debüt im Jahr 2017 baute die ITB Berlin Medical Tourism weiter aus. Wie wichtig ist das Segment für den Tourismusmarkt in der Zukunft und welche wirtschaftliche Bedeutung hat es?

 

Domagoj Udiljak: Der Weltmarkt fordert nicht nur eine qualitative Entwicklung der Gesundheitsversorgung, sondern auch eine ganze Reihe damit verbundener Dienstleistungen. Es gibt einige schnelle Veränderungen, die starke Folgen für das Tourismussegment haben werden und sich an das Gesundheitswesen anpassen müssen. Neue Technologielösungen werden die Zukunft der Behandlungen verändern, aber auch die Organisationsstruktur und die Geschäftsprozesse im Gesundheitssystem. Weitere Fortschritte in Telemedizin und Roboter steigern das Niveau und die Effizienz von Dienstleistungen. Die Verfügbarkeit von Technologie ändert sich ebenso wie das Verhalten von Patienten in Bezug auf ihre eigene Gesundheit. Auch gravierende demografische Veränderungen werden die Zukunft der medizinischen Gesundheitsfürsorge signifikant beeinflussen.

 

Das gesundheitsbewusste Reisen nimmt seit Jahren zu. Welche neuen Entwicklungen und Trends gibt es in diesem Wachstumsmarkt?

 

Domagoj Udiljak: Gäste, die wegen ihrer Gesundheit reisen, sind anspruchsvoller. Hier sollte der Markt einen erstklassigen Service bieten und sich entsprechend den wachsenden Ansprüchen differenzieren. Laut Statistik bleiben Wellness-Gäste im Durchschnitt länger, daher besteht ein fortwährender Bedarf nach ausgereiften Angeboten. Solche Touristen sind nicht nur in einem Segment zu erfassen. Die Motivation und das starke Bedürfnis nach einem gesunden Lebensstil umfasst eine große Anzahl von Marktbereichen. Der verbraucherorientierte Trend zu einer gesunden Lebensweise muss ein Angebot schaffen, das die spezifischen Bedürfnisse identifiziert. Das sind Programme, die auf gesunde Ernährung, mentales Wohlbefinden und die Beziehung zur Natur ausgerichtet sind. Bestes Beispiel ist die Business-Plattform des größten Wellness-Betreibers in Osteuropa: Energy-Clinic (www.engergyclinic.com). Das Konzept wird in 16 Top-Hotels umgesetzt und es sind weitere Center geplant.

Mehr Informationen unter: www.itb-berlin.de und  www.hticonference.com

 

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