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ITB Berlin Kongress: Booking.com-CEO liefert digitales Erfolgsrezept für komplexe, dynamische Reisemärkte

Darren Huston

Digitalisierung, das heißt: schnell zu wachsen, ohne zu hetzen. Dafür braucht es vor allem die richtigen Mitarbeiter und eine agile Struktur. So bringt es zumindest Darren Huston, Präsident und CEO The Priceline Group und Booking.com, auf dem ITB Future Day im Rahmen des ITB Berlin Kongresses auf den Punkt. Und dann fügt er noch ein paar Zutaten zu seinem Erfolgsrezept hinzu: Wer den mobilen Markt vernachlässigt und keine wertstiftenden Apps entwickelt, verpasst Entscheidendes. Wer sich nicht mit Partnern vernetzt und kein tragfähiges Geschäftsmodell für seine Anwendungen erdenkt, auch. Und wer Kunden versucht zu sagen, wie sie das Web benutzen sollen, statt Erlebniswert zu bieten, erst recht.

Weil nur zwei Prozent der Hotelgäste mehr als einmal im gleichen Hotel nächtigen, werde es unwirtschaftlich für die Häuser, mit viel Aufwand Direktbuchungsportale zu betreiben und zu befeuern. Die Auslagerung an Technologie-Experten wie Booking.com sei angesichts der rasanten Entwicklungsgeschwindigkeit für viele Anbieter heute wieder ein logischer Schluss: „Die Hotellerie ist digital unterversorgt. Wir können das ändern.“

Doch tatsächlich scheinen sich die Portalbetreiber die digitalen Kunden längst nicht mehr nur mit den Leistungsträgern zu teilen: Die Gäste scheinen ihnen mehr und mehr zu gehören. Denn Loyalität entwickeln Reisesuchende offenbar eher gegenüber dem Vermittler als gegenüber dem Gastgeber. Wie diese Entwicklung für beide Seiten aufgeht, bleibt abzuwarten. „Wir setzen auf echte Partnerschaften“, antwortet Huston.

Nach der Aufnahme von privaten Zimmern und Sharing-Angeboten will Huston auch das Ferienwohnungssegment in Booking.com listen. Vor innovativen Wettbewerbern hat er keine Angst: „Irgendwann wollen auch sie Geld verdienen – und dann trennt sich die Spreu vom Weizen.“

Isabel Bommer
 

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