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ITB Berlin Kongress: Förderung von Frauen im Tourismus ist Förderung des Friedens

Obwohl im Tourismus weltweit mehr als 60 Prozent der Beschäftigten Frauen sind, sind sie in hauptberuflichen Jobs und erst recht in Führungspositionen nur zu 17 Prozent repräsentiert. Deshalb forderte der Generalsekretär der Weltorganisation für Tourismus  UNWTO, Taleb Rifai, auf der ITB Berlin Regierungen und die Tourismuswirtschaft auf, die Geschlechtergerechtigkeit in ihre Strategie aufzunehmen. „Es ist nicht nur eine rechtliche Angelegenheit, sondern ein Geschäftsmodell“, sagte er unter Hinweis darauf, dass Frauen in vielen Bereichen für bessere Performance im Management stehen.

„Man kann nicht die halbe Welt ignorieren und glauben, dass man trotzdem irgendetwas Bedeutungsvolles erreicht.“ Mit diesen Worten begann Ajay Prakesh, der Präsident des Internationalen Instituts für Frieden durch Tourismus (IIPT), seine Rede zur Feier der fünf Preisträgerinnen der „Global Awards for Empowered Women in Tourism“. Deshalb gebe es diesen Preis: „Damit wir zeigen, dass Frauen es schaffen können, im Tourismus nach oben zu kommen.“ In Indien wurde ein derartiger Preis zum ersten Mal vergeben, mit der Verleihung im weltweiten Rahmen hat er nun internationales Niveau erreicht. Ausgezeichnet werden unter anderem Leistungen im Bereich der Nachhaltigkeit, der Bildung und die Stärkung der Frieden stiftenden Wirkung des Tourismus.

Thomas Rietig
 

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