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ITB Berlin Kongress: Gefangen im Aquarium

Zwei Tiergruppen standen im Fokus der Paneldiskussion „Wildlife not Entertainers: Transforming an Industry“ im Rahmen des ITB Kongresses, deren Gastgeber World Animal Protection war. Die ersten Tiere, Elefanten, stampften zu Beginn in einem Video über die Bühne, in dem elefantenfreundliche Initiativen und Zentren in Thailand vorgestellt und landläufige Annahmen hinterfragt wurden: „Die thailändischen Mahouts sind hier nicht die Bösen“, sagte Jan Schmidt Burbach, Global Wildlife Advisor von World Animal Protection, der neben Isabel Beckermann, Regional Manager EMEA von booking.com-Experiences und Moderator Nick Stewart, Global Head of Campaign der World Animal Protection, auch an der anschließenden Diskussion teilnahm. „Diesen Berufszweig gibt es schon seit Jahrtausenden, und sie müssten mit den Elefanten nicht so grob umgehen, wenn nicht immer mehr Touristen diese unbedingt reiten wollten.“

Bei der zweiten Tiergruppe handelte es sich um Meeressäugetiere in Gefangenschaft, über die Naomi Rose, Marine Mammal Scientist vom Animal Welfare Institute in einem Report berichtete. „Vor allem die touristische Unterhaltungsindustrie behauptet nach wie vor, dass Orte wie Sea Life zur Erhaltung der Spezies und der Information über sie beitragen“, sagte Rose. Und ergänzte: „Als Wissenschaftlerin kann ich ganz klar sagen - das ist nicht die Wahrheit.“ Dass diese Tiere den Ozean brauchen, illustrierte sie mit einem drastischen Beispiel: Der weltweit größte Tank für Orcas misst elf Meter Tiefe. Schwertwale in Freiheit tauchen täglich mehrmals auf 160 Meter herab.

Katharina Wilhelm

 

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