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ITB Berlin Kongress: Wie gewinnt man digitale Aufmerksamkeit?

Wie stellen sich Destinationsvermarkter dem digitalen Wandel? Zum Beispiel, indem sie eine lebendige Suchmaschine einführen, die Google Konkurrenz machen soll. „Frag nicht Google, frag Godmundur“, so lautete die Werbekampagne für die „erste menschliche Suchmaschine“, mit der Promote Iceland für Aufsehen sorgte, weil Männer und Frauen aus Island direkt die Suchanfragen von Interessenten beantworteten. Auch die aktuelle Online-Kampagne der Destination, die von Inga Hlin Pálsdóttir von Promote Iceland auf dem ITB Berlin Kongress vorgestellt wurde, ist außergewöhnlich: Im Rahmen einer Iceland Academy (http://inspired.visiticeland.com/academy) können sich Urlauber online und interaktiv auf den Aufenthalt in Island vorbereiten. Ebenfalls neu: eine Website und App zum Thema sicheres Reisen, die über safetravel.is erreichbar ist.  

Als echte Konkurrenz zu Google versteht sich das Fremdenverkehrsbüro jedoch keineswegs – im Gegenteil, man arbeitet eng zusammen. Auch VisitScotland und Google kooperieren eng, erklärte Terri Scriven von Google UK. Sie riet Destinationsvermarktern, sich auf ihr Produkt zu fokussieren und Anlässe zu schaffen, die Leute zum Besuch einer Destination bewegen. Google könne dann dabei helfen, datenbasierte Zielgruppenkampagnen aufzusetzen.

Interessante neue digitale Anwendungen bietet auch der Bereich Jugendtourismus. Als Positivbeispiele nannte David Chapman von WYSE die Flug-App von StudentUniverse, eine App, die gezielt die Suche nach Flügen mit Jugend- und Studententarifen ermöglicht. Ein weiteres Innovationsvorbild sind für ihn interaktive Travelshows per Snapchat, wie sie von Topdeck angeboten werden.

Rainer Heubeck
 

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