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ITB Berlin Kongress: Ein Leitfaden zur Nachhaltigkeit

Einen Praxisleitfaden „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ hat der Deutsche Tourismusverband (DTV) auf der ITB Berlin vorgestellt. Er fasst die Anforderungen zusammen, die bisher unter mindestens 18 verschiedenen Kriteriensystemen liefen, und fügt den drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – eine vierte Dimension hinzu: die der institutionellen Nachhaltigkeit. Heruntergebrochen auf regionale Anforderungen, geht er zunächst von einem „politischen Bekenntnis“ aus. Das heißt, die Region, die sich nachhaltigem Tourismus professionell verschreiben will, muss dies zunächst deutlich sagen. Anschließend muss sie Verantwortlichkeiten definieren. Für die Umsetzung der Kriterien liefert der Leitfaden, zu dem auch das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz und die Tourismus- und Regionalberatung BTE beigetragen haben, Praxisbeispiele aus Regionen, die bereits für ihren umweltgerechten Tourismus ausgezeichnet worden sind.

Was der Leitfaden nicht leistet, ist ein neues Qualitätssiegel. „Die Zertifizierungsflut“, wie es Stefanie Pfahl vom Umweltministerium nannte, sollte nicht durch ein weiteres Label noch unübersichtlicher gemacht werden. Auf die leise Kritik, dass den Regionen, die alle Anforderungen des Leitfadens erfüllen, kein Lohn winke, entgegnete Dirk Dunkelberg vom DTV: „Wer sich nicht in diesem Sinne weiter entwickelt, der scheitert auf lange Sicht.“ Wirtschaftlicher Erfolg im Tourismus sei der ebenfalls nachhaltige Lohn.

Thomas Rietig
 

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