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ITB Berlin Kongress: Nachhaltiger Safari-Tourismus

Den nachhaltigen Tourismus fördern - diesem Ziel hat sich „Futouris“ verschrieben, die Nachhaltigkeitsinitiative der Reisebranche. Mitglieder sind die großen deutschen Reiseveranstalter. Futouris stellte auf dem ITB Berlin Kongress ihr aktuelles Branchenprojekt „KAZA – Sustainable Lodges“ vor. Das Projekt soll die Entwicklung einer nachhaltigen touristischen Infrastruktur im Kavango Zambezi fördern, einem Naturpark im südlichen Afrika, der so groß ist wie Schweden. Es wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und der KfW-Bank realisiert.

Der Park liegt im Grenzgebiet der fünf Länder Angola, Sambia, Zimbabwe, Botswana und Namibia und weist Sehenswürdigkeiten wie die Victoria Falls und das Delta des Okavango-Flusses auf. Hier leben die meisten Wildtiere Afrikas. Das Projekt konzentriert sich auf die Safari-Lodges. „Wir haben das Gespräch mit den Stakeholdern gesucht, um einheitliche Standards festzulegen“, so Projektleiter Morris Z. Mtsambiwa. „Bislang konnten wir 35 Lodges als nachhaltig zertifizieren. Damit wollen wir auch andere ermutigen.“ Mit der Zertifizierung hoffen die Mitarbeiter auch die Aufmerksamkeit der Reiseveranstalter für die Lodges zu gewinnen.

Ein Beispiel ist die Nkasa Lupala Tented Lodge in Namibia. Simone Micheletti hat die Lodge errichtet – mit lokalen Werkstoffen. „Wir nutzen ausschließlich Solarenergie“, erzählte er auf der ITB Berlin. „Sogar unser WLAN-Netz ist solarbetrieben.“ Der Betrieb wird als Joint Venture mit der Kommune geführt, wodurch die Anrainer an den Einnahmen aus dem Tourismus beteiligt werden. 95 Prozent der Mitarbeiter stammen zudem aus der Umgebung.

Mirko Heinemann

 

Halle 10.1, Stand 117

Pressekontakt:
Christian Handschell
Telefon: +49 (0)521 32 97 57 27
Mail:  hand@woerter-see.de

Website: www.futouris.org
 

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