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ITB Berlin Kongress: Reiseblogger überzeugen Tourismusverbände

Die Zeiten, in denen Reiseblogger von der Tourismusindustrie belächelt wurden, sind vorbei. Reiseblogging hat sich als erfolgreiches Werbeinstrument etabliert, Tourismusverbände freuen sich über Kampagnen mit Profi- und Amateurbloggern. Auf der ITB Berlin eTravel World zeigte Emma Gorman von  Tourism Ireland ihre Kampagne unter dem Hashtag #LoveDublin, die unter der Mitarbeit von zehn Bloggern der Plattform iambassador.net zum Erfolg wurde. „Wir bezahlen die Blogger nicht fürs Bloggen, sondern für den Content, den wir auf allen Kanälen verwenden können“, so Gorman. Dem schloss sich ihre Kollegin Emma Mead von  Visit Britain an, die #UnExpectedBritain und #omgb (Oh My Great Britain) vorstellte, in denen sie mit Hilfe der Blogger „das Beste, das Großbritannien zu bieten hat“ zeigen konnte.

Inna-Pirietta Lahti aus Finnland versteht ihre Firma Innastus als Brücke zwischen Bloggern und Industrie. Als Sprecherin der Nordic Bloggers Experience erzählt sich von der finnischen Reisemesse Matka, die durch Touren und Seminare rund um die Messe von Bloggern unter dem Hashtag #nbefinland bekannter gemacht wurde. „Wir haben mit einem Misch aus Amateur- und Profi-Bloggern zusammengearbeitet“, so Lahti. Aus Südafrika präsentierte Enver Duminy, Chef von Cape Town Tourism, seine Kampagne #lovecapetown, die zum den Kapstadt-Touristikern half – zum anderen auch jungen Menschen neue Jobs geboten habe, ein Aspekt, der in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit ins Gewicht falle. „Und jeder Profiblogger  war mal ein Amateur“, ergänzte Moderator Melvin Boecher, Mitbegründer von  Traveldudes und  iambassador, um eine Bresche zu schlagen für diejenigen, denen grandiose Reichweiten noch fehlen.

Antje Lückingsmeier
 

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