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ITB Berlin Kongress: Verpassen Geschäftsreise- und Eventmanagement die Digitalisierung?

Die Digitalisierung wälzt das Reisen um: Mobile Bordkarte, Buchungs- und Bezahlfunktion auf dem Smartphone, private Endgeräte im Firmennetz machen das Reisen effizienter, schneller und macht mehr Spaß. Doch scheint der digitale Boom an einem Bereich noch weitgehend vorbeizugehen: dem Geschäftsreise- und Eventmanagement der Unternehmen. Oder nicht?

„Es kommt darauf an, was wir unter Digitalisierung verstehen,“ sagte Christian Rosenbaum, Manager Strategic Relations, i:FAO Gruppe, auf dem ITB Business Corporate Travel Day des ITB Berlin Kongresses. „Smartphone und Apps gehört nur ein kleiner Teil des gesamten Business-Travel-Management-Prozesses – die elektronische Bestellung. Ich erlebe, dass sich Unternehmen derzeit erheblich dafür einsetzen, die gesamte Prozesskette von Antrag und Genehmigung bis zur Abrechnung nahtlos abzubilden.“ Die Integration mobiler Teillösungen gehöre für die meisten bereits selbstverständlich dazu.

Was die schnelle Digitalisierung des Geschäftsreisemanagements derzeit möglicherweise hemmt, ist die Sicherheit: „Datenschutz ist zu Recht ein großes Thema für die Unternehmen“, betont Marina Hegemann, Managing Director von TouristMobile. „Wir müssen genau definieren, welche Daten wir wirklich schützen müssen. Denn wenn wir das Unternehmensnetzwerk verlassen, werden unsere Daten unweigerlich überallhin übertragen.“ Lösungen für den Schutz sensibler Unternehmensinformationen gebe es – auch für mobile und private Endgeräte.

An älteren Mitarbeitergenerationen scheitere Digitalisierung nicht, findet Arne Erichsen, Director Marktmanagement, Expedia. Entscheidend sei, dass der Wandel in kleinen Schritten erfolge. „Unternehmen, die heute schon weit digitalisiert sind, haben das nicht über Nacht erreicht.“ Er ist sicher: „Alles, was effizient macht, Nutzen bringt und Geld spart, wird sich in den Unternehmen durchsetzen.“

Offen blieb in diesem Panel, ob Digitalisierung die geschäftliche Entwicklung treibt oder – umgekehrt –  Kundenwünsche die Entwicklung digitaler Technologien bestimmen: „Man muss nicht jeden Trend mitgehen, aber sicher ist: Mobile geht nicht vorbei“, so Hegemann. „Wir investieren in nichts mehr, für das kein Bedarf angemeldet wurde“, erklärt Rosenbaum. „Digitalisierung ist unsere Chance, Prozesse so zu gestalten, dass sie dem Reisenden Spaß machen“, schließt Erichsen.  

Isabel Bommer
 

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