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ITB Berlin Kongress: Virtuelle Realität als Werkzeug des Marketings

„Cool“ sei das meistgebrauchte Wort der Nutzer nach der ersten Erfahrung mit einer VR-Brille, sagt Andreas Weigel, Gründer und Geschäftsführer der Firma diginetmedia. VR steht für virtuelle Realität, und diginetmedia stellt zahlreichen namhaften Unternehmen der Reisebranche Lösungen in diesem Bereich zur Verfügung – etwa virtuelle 360-Grad-Rundgänge durch die Kabinen von Kreuzfahrtschiffen oder Hotelzimmer. „In den letzten zwölf Monaten ist das Geschäftsfeld quasi explodiert“, sagte Weigel, betonte jedoch zugleich, dass das Leben weiter real bleiben werde. Hinter VR steht eine Manipulation des Gehirns, das durch Ausblendung der realen Umwelt in andere Welten versetzt werden kann, indem Bilder erzeugt werden, die sich durch Interaktion verändern – soweit eine kurze Definition. Einsatzfelder sind vor allem der Tourismus, Film und Fernsehen sowie die Welt digitaler Spiele. Die Technik durchläuft dabei aktuell wahre Technologiesprünge und reicht von einfachen Brillen aus Karton, in die das eigene Smartphone als Bildgenerator eingeschoben werden kann und die auch als Werbeträger verschenkt werden, bis hin zu aufwändigen Spezialbrillen mit integrierten hoch auflösenden Displays, deren Preise trotz verbesserter Technik stetig sinken. Die Hauptaufgabe des VR-Einsatzes in der Reisebranche sieht Weigel im Wecken von Emotionen – so kann ein VR-Rundgang im Reisebüro auch dazu dienen, eine höherwertige Zimmer- oder Kabinenkategorie zu verkaufen.

Robert Kluge

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