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Jochen Schweizer: Analoge Erlebnisse in die digitale Welt bringen

Der rote Teppich in München war noch nicht wieder eingerollt, da präsentierten die Verantwortlichen der brandneuen Jochen-Schweizer-Arena auf der eTravel Stage des ITB Berlin Kongresses ihr Konzept, das die analogen und digitalen Facetten von Freizeiterlebnissen miteinander verzahnt.

Zur Frage „Wie ist die perfekte Customer Journey 2.0 einer Attraktion?“  erzählte Wolfgang Langmeier, Geschäftsführer der Jochen Schweizer Holding, dass sein Unternehmen schon vor zwei Jahren die Partnerschaft mit dem Softwareanbieter Regiondo einging, um die Verknüpfung zwischen analoger Destination und digitalen Vermarktungswegen bestmöglich zu nutzen. „Jochen Schweizer sagt immer, er sei ja nur ein Zettelhändler, da sein Hauptgeschäft im Verkauf von Erlebnisgutscheinen liegt“, beschreibt Langmeier seinen Geschäftspartner. Das Unternehmen Jochen Schweizer sei ein Handel ohne Waren, der auf verschiedenen Vertriebsoberflächen stattfinde. „Wir sind ein Multi-Channel-Erlebnis-Händler.“ Hauptkunden seien Frauen, die „Männerträume“ erfüllen wollen und Geschenkgutscheine kaufen. Aber auch „Selbsterleber“ seien ein wichtiger Kundenstamm, der sich aus rund 16.000 Erlebnissen von rund 4.500 Erlebnispartnern seine Freizeitangebote zusammenstellt.

Und nun werde in der Jochen-Schweizer-Arena alles miteinander verzahnt: Die digital gesuchten Abenteuerwünsche in einer analogen Erlebniswelt. Der Eintritt in die Arena ist kostenlos, vor Ort können dann Abenteuer gebucht werden. Die Software von Regiondo hilft dabei, die Auslastung zu optimieren und Besucherströme zu lenken und abzubilden. „Tickets verkaufen kann jeder“, so Oliver Nützel, Regiondo-Geschäftsführer. „Wir machen alles buchbar – und können dazu den ganzen Prozess abbilden.“ Seine Software sorge dafür, dass das analoge Angebot in die digitale Welt gebracht werde.

Wie die digitale Verknüpfung fasst, zeigt das Beispiel der Arena-Eröffnung: Neben den vor Ort anwesenden Gästen waren allein bei Focus Online 100.000 User live dabei, als das erste Surfbrett die Welle im Eisbach 2.0 nahm. Ergebnis aller digitaler Maßnahmen: Das Prestigeobjekt von Jochen Schweizer war in den ersten Tagen komplett ausgebucht. „So etwas schaffen wir nicht mit den herkömmlichen Mitteln“, zeigte sich Langmeier sicher.

Antje Lückingsmeier

www.regiondo.de

www.jochen-schweizer.de

Halle 6.1, eTravel Stage

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