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Keine Masken beim Rafting

© Rune Haugseng

Auf ITB Berlin NOW präsentiert Dachverband ATTA einheitliche Corona-Richtlinien

Für Wildnis-, Sport- und Abenteuer-Reiseveranstalter hat der Dachverband ATTA detaillierte Corona-Sicherheitsrichtlinien erarbeitet. Auf ITB Berlin NOW stellte er sie vor. Beim Rafting müssen demnach keine Masken getragen werden, aber im Bus zum Fluss.

Als im vergangenen Jahr der Tourismus Corona-bedingt weltweit am Boden lag, begann die Arbeit für die Mitarbeiter von Cleveland Clinics und dem Dachverband der Abenteuerreisen ATTA. Sie sammelten Daten über mögliche Schutzmaßnahmen in diesem Reisesegment. Am Ende standen detaillierte Richtlinien für insgesamt zehn Sparten von Trekking über Rafting und Radfahren bis zu Bootstouren. Sie können kostenlos auf der Internetpräsenz von ATTA heruntergeladen werden. Dank der Zusammenarbeit mit Medizinern der Cleveland Clinics sind sie wissenschaftlich geprüft, wenn auch keine Gewähr für die Aktualität übernommen werden kann.

Wie Gustavo Timo, Destination Delevopment Director bei ATTA, auf ITB Berlin NOW berichtete, war das Ziel der Arbeit einerseits übergreifende, mehr oder weniger allgemeingültigeHandlungsanweisungen zu geben. Andererseits sollten aber auch Fragen beantwortet werden, mit denen sich Mitarbeiter und Reisende vor Ort konfrontiert sehen.

Timo sagte, üblicherweise hätten die Veranstalter eigene Regelwerke, wie mit der Bedrohung durch das Virus umzugehen sei. Da die ATTA-Richtlinien aber „lebende Dokumente“ seien, also ständig aktualisiert würden, sei es für die Anbieter leichter, sich jeweils den neuesten Standards anzupassen. Auch die Teilnehmer könnten sich anhand der Richtlinien bestmöglich selbst schützen. Sogar einzelne Regierungen hätten sich die ATTA-Richtlinien bereits zum Vorbild genommen, sagte Timo.

Medienkontakt:

ATTA: media@adventuretravel.biz

Text: Thomas Rietig

 

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