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Magische Reiseerlebnisse und neue Marktsegmente: Airbnb will mehr sein als ein Übernachtungsvermittler

Im Jahr 2008 wurde Airbnb gegründet, um Übernachtungen in Privatwohnungen zu vermitteln. Inzwischen ist das Unternehmen ein Global Player, zu dem Top-Mitarbeiter von Amazon und aus der Luftfahrbranche wechseln und der das Ziel hat, sich zu einer „Travel Super Brand“ zu entwickeln. Das Unternehmen will wachsen, aber dabei die Verbindung zu den Menschen behalten und darauf fokussiert bleiben, magische und authentische Reiserlebnisse zu ermöglichen, versicherte Greg W. Greeley, der President of Homes der Airbnb, im CEO Interview auf dem ITB Marketing & Distribution Day.

„Es gibt viele Wege, wie man diese magischen Momente buchen kann“, erläuterte Greeley. Er verwies darauf, dass über Airbnb mittlerweile auch mehr als 20.000 Aktivitäten und Erlebnisse angeboten werden und dass seit dem vergangenen Jahr nicht nur Privatunterkünfte, sondern auch Boutiquehotels über die Plattform gebucht werden könnten. Weitere relativ neue Geschäftsbereiche seien das Segment Airbnb-Plus sowie Angebote für den Geschäftsreisende, darunter auch ein Corporate Relocation-Service. Zu möglichen künftigen Aktivitäten im Transportbereich befragt, erklärte Greeley, dass auch hier noch viel Innovation möglich sei. Seine Kollegen bräuchten allerdings noch Zeit, um entsprechende Ideen auszubrüten.

Greeley ging im CEO-Interview, das vom Damon Embling von Euronews geführt wurde, auch auf Vorwürfe ein, Airbnb würde dazu beitragen, dass Mietpreise in Städten steigen und Einheimische verdrängt würden. „Wohnungsknappheit in Großstädten war bereits ein Problem, als es Airbnb noch gar nicht gegeben hat“, entgegnete Greeley. „Wir sind da manchmal einfach ein Sündenbock“, so Greeley weiter – und er verwies daraus, dass viele Airbnb-Gastgeber die über Untervermietungen erzielten Einnahmen vor allem dafür verwenden würden, ihre eigene Miete zu bezahlen.

Rainer Heubeck

 

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