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Marokko mal anders: Zwischen Safranfeldern und Kamelmilch

Viele Touristen kommen zum Baden nach Agadir und in historische Städte wie Marrakesch. Doch abseits der ausgetretenen Pfade warten unentdeckte Schätze. Nicht weit von Touristenorten entfernt versteckt sich hinter Schluchten und Dünen eine ganz eigene Welt: Frauen des Dorfes Taliouine pflücken mit der Hand Safranknospen, auch für den Export nach Europa. Mit solchen Beispielen werben Aussteller am Marokkostand auf der ITB Berlin.

Etwa 150.000 Blüten werden für ein Kilo Qualitätssafran benötigt. „Wir nennen es auch das rote Gold, Safran hat hier in der Region eine lange Tradition“, sagt Neda, eine junge Pflückerin der Frauenkooperative aus dem Dorf. Sie gehört zu einer Gruppe, die getrockneten Safran direkt vor Ort auch an Touristen verkauft. So bringen sie die lokale Wirtschaft voran. Wer sich für eine Tour ein paar Tage Zeit nimmt, erlebt im Süden Marokkos eine eher noch unbekannte, bunte Vielfalt – malerisch gelegen zwischen Atlasgebirge, Wüste und Küste. 

„Es ist schön zu sehen, wie die Frauen der Region ganz direkt vom nachhaltigen Tourismus, den wir hier entwickeln, profitieren“, sagt Khadija ElMamoun auf der ITB Berlin. Sie ist Direktorin der Entwicklungsorganisation RDTR aus Agadir, die in den Dörfern in den letzten Jahren auch Übernachtungen bei Einheimischen initiiert hat. „Ich bin auch stolz auf all die Arbeiterinnen in den Feldern, wenn ich sehe, mit welcher Gastfreundschaft und Hingabe sie sich um Touristen kümmern, die hierher kommen“. Khadija und ihr Team haben aus dem einst verschlafenen Nest einen attraktiven Ort gemacht, der es dank des Tourismus zu bescheidenem Wohlstand gebracht hat.

Ein paar Dörfer weiter trinken Touristen Kamelmilch und schmieren Honig  aus Immouzzer auf ihr Fladenbrot.  Die Frauen hier bieten Gästen neuerdings einen Kochkurs an.  In der Region Souss Massa ist ein Teil des Gebietes schon zum Biosphärenreservat ernannt worden. Dazu zählen auch ländliche Tourismusprojekte, die die Kultur der Berber erhalten und fördern „Unser Ziel ist es, gerade die Situation der Frauen zu verbessern, indem wir nach eigenen Erkundungen eine Art touristisches Netzwerk in der Region verankern, das Besucher dann nutzen können." Dies sagt Sabri Abdlhakim, der Präsident des „Rural Tourism Networks“. Er betreibt auch eine eigene Herberge in der Region. Zu einem echten Ausflug in die Berberkultur gehören auch Minztee und Datteln, die allen Gästen serviert werden.

Bernd Kubisch



http://www.maroc-tourisme-rural.com/

 

Organisation „RDTR“/Region Sous Massa

Halle 21b / Stand 212   Marokko

Pressekontakt: Mr. Abdelhakim, Mrs. K. El Mamoun

E-Mail: rdtmaroc@gmail.com

Tel.: +2120528828848 c/o Andreas Hilmer +49172 4102977

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