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Mehr Besucher und weniger tote Elefanten in Kenia

Das Ziel, während seiner Amtszeit mehr als zwei Millionen Besucher im Land zu zählen, hat der kenianische Tourismusminister Najib Balala im vergangenen Jahr erreicht, wie er auf der ITB zu berichten wusste. Die meisten Besucher kamen dabei nach wie vor aus den USA, gefolgt vom englischen und indischen Markt. Deutschland befindet sich mit 68.000 Besuchern auf dem fünften Platz.

Ein neues Ziel hat sich Balala bereits gesetzt: Bis 2030 sollen fünf Millionen Besucher in das ostafrikanische Land reisen. Dafür investiert Kenia weiter kräftig in den Tourismus, der vierzehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes darstellt. „Jeder elfte Tourist schafft einen Job“, sagte Balala. 

Auch wenn es die meisten Besucher noch immer an Kenias Strände oder auf Safari in die Nationalparks zieht, sollen weitere Regionen zugänglicher für Touristen werden. „Kenia hat so viele Gebiete, die noch nicht erschlossen sind - man denke nur an den Norden, der wesentlich sicherer geworden ist, oder die Gegend um den Mount Kenya“, erläuterte Balala.

Ein weiterer Besucheranstieg dürfe dabei aber keinesfalls auf Kosten der Natur gehen, betonte Balala weiter, dessen Ministerium die Nationalparkverwaltung Kenya Wildlife Service seit vergangenem Jahr zugeordnet ist. Nachdem das Land zwischen 2012 und 2015 große Probleme mit Wilderern zu verzeichnen hatte, tragen damals getroffene Gegenmaßnahmen wie eine eigene Anti-Wilderei-Einheit nun offenbar Früchte. 2018 fielen 40 Elefanten Wilderern zum Opfer - kein Vergleich zu den 400 Tieren, die sechs Jahre zuvor ihr Leben wegen ihrer Stoßzähne lassen mussten.

Katharina Wilhelm

www.magical-kenya.de

Halle 21a / Stand 122

Pressekontakt: Guido Bürger

E-Mail: kenia@tln-network.de

Tel.: +49(0)1795335347

photo credit: Pixabay

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