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Die meisten buchen teure Flextarife

© David Vives

ITB Berlin NOW diskutiert über die Zukunft der Pauschalreise

Wer jetzt einen Urlaub bucht, entscheidet sich mehrheitlich für einen Flextarif. Flexible Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten bei Pauschalreisen werden nach der Pandemie bleiben, meinen die großen Unternehmen auf ITB Berlin NOW.

An eine zeitliche Begrenzung der Flextarife denken TUI und DER Touristik derzeit nicht. Marek Andryszak, CEO von TUI Deutschland, berichtet, dass sich 80 Prozent der Kunden, die seit 1. Februar eine TUI-Reise gebucht haben, für einen Flextarif entschieden hätten. Ähnlich bei DER Touristik: Dort seien es 70 Prozent, verkündet Ingo Burmester, CEO Central Europe.

Studiosus-Reisen nennt es nicht Flextarif, sondern „Corona-Kulanzpaket“ und ist laut Vertriebschef Guido Wiegand ohne Zusatzkosten buchbar. Das Angebot ist bis Ende 2021 begrenzt. Zwei Drittel der Kunden würden bis nach ihrer Impfung warten, bevor sie eine Reise wieder verbindlich buchen.

Zu den betriebswirtschaftlichen Effekten sagte Burmester, die Zusatzkosten bewegten sich „am unteren Ende der Wirtschaftlichkeit“, denn jede Umbuchung sei auch für DER mit Kosten verbunden, die über der Pauschale lägen. „Diejenigen Flexpreiszahler, die stornieren, werden ein bisschen quersubventioniert von denen, die nicht stornieren“, räumte Andryszak ein."

Der Wunsch nach Sicherheit sei keine Nachwirkung der schlechten Erfahrungen mit der Zahlungswilligkeit der Branche im ersten Lockdown, meinte er. „Ich glaube, dass viele uns verziehen haben.“ Er erinnert daran, dass der Kunde „bei der Airline 100 Prozent anzahlen“ müsse. Burmester ist sich sicher, dass sich die Geschäftsmodelle der Unternehmen revolutionieren würden, besonders im Hinblick auf Anzahlungen und Vorkasse. Dass es unter dem Strich wohl teurer werde, ließ er durchblicken, ohne sich aber auf einen Prozentsatz festzulegen.

Medienkontakt:

TUI: www.tuigroup.com

DER Touristik: www.dertouristik.com

Studiosus Reisen: www.studiosus.com

Text: Thomas Rietig

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