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Mongolei: Tourismus zu Wirtschaftsfaktor entwickeln

Die Zahlen machen Mut. Mit knapp 400.000 Touristen hat die Mongolei im Jahr 2014 einen Höchstwert erreicht. Mehr als sechzig Prozent der Gäste kommen, um die kulturellen und historischen Stätten zu besuchen, 42 Prozent wollen die Schönheiten der Natur kennenlernen. 
Sechzig Prozent der Touristen, die schon da waren, wollen wiederkommen. Die Zahl deutscher Touristen pendelte sich in den vergangenen Jahren bei knapp 10.000 ein. Der Anteil des Tourismus am GDP betrug 5,3 Prozent. Ministerin für Natur, Nachhaltigkeit und Tourismus Oyunkhorol Dulamsuren sind die drei Anziehungspunkte ihres Landes bewusst. Bei ihrem Grußwort zur Eröffnung des ITB Berlin Kongresses weist sie auf die reine Natur, reichhaltige Kultur und die unglaubliche Gastfreundschaft hin. Sie freue sich, dass sie hier „unter vielen Freunden sein kann“ und er bedankte sich, dass „die Berliner sie so nett aufgenommen haben.“ Sie sei gekommen, um zu lernen. „Wir wollen in unseren  Managementfähigkeiten voranschreiten“, sagt die Ministerin offen. In der Rolle als Partnerland will sich die Mongolei als dynamisches und naturverbundenes Reiseland präsentieren. Dafür hätten alle hart gearbeitet. „Wir wollen den  Tourismussektor steigern“, sagte Ministerin Dulamsuren zu Beginn des ITB Future Days, „denn Tourismus schafft Arbeitsplätze.“
Vor allem wirtschaftlich hat ihr Land in den vergangenen Jahren an Attraktivität gewonnen. Basis ist der Rohstoffreichtum, den kaum ein anderes Land vorweisen könne. Die Mongolei ist mit ihren drei Millionen Einwohnern die weltweit am viertschnellsten wachsende Volkswirtschaft. Neben dem Bergbau als führendem Industriesektor und der Agrarwirtschaft beabsichtigt die Regierung, Tourismus zu einem Wirtschaftsfaktor zu entwickeln. Der wachsende Wohlstand ermöglicht umfassende Investitionen in Infrastruktur und Stadtentwicklung. 2016 wird der neue internationale Airport 50 Kilometer südlich von Ulaanbaatar mit sechs Landebahnen im 24-Stundenbetrieb in Dienst gestellt werden. Bis 2020 soll gelingen, die Mongolei im weltweiten Ranking auf Platz 18 zu heben. Avisiert sind zwei Millionen Touristen und eine Steigerung auf 14 Prozent am Bruttosozialprodukt. Bei der interaktiven Abfrage im Plenum klickten 56 Prozent per audio response system, dass die Mongolei langfristig mehr Touristen gebrauchen kann.      Redaktionsbüro Schwartz

www.mongolia.travel
 

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