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Nachhaltig wachsen – und Fehler der anderen vermeiden

Dr. Aung Myat Kyaur, Vizepräsident der Myanmar Tourism Federation, freute sich: „2015 war ein außergewöhnliches Jahr für Myanmar.“ Die friedlichen Wahlen und die Priorität der neuen Regierung, überall im Land Frieden herzustellen, seien wichtige Voraussetzungen für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus. Bislang konzentriert sich der Tourismus in der jungen Destination auf vier Orte: Yangon, Bagan, Mandalay und den Inle-See. Auf der ITB Berlin präsentierten das Myanmar Tourism Marketing (MTM) in Zusammenarbeit mit dem International Trade Centre (ITC) den Kayah-Staat als ein neues Ziel.

Kayah, an der Grenze zu Thailand gelegen, soll als neues Reiseziel etabliert werden, das Umwelt und Lebensweise der Einwohner geringstmöglich belastet und dabei für Wirtschaftswachstum sorgt. Phyoe Wai Yar Zar vom MTM forderte: „Auf keinen Fall wollen wir beispielsweise die schlechte Erfahrung der Langhalsfrauen in Thailand wiederholen.“ Hier wurden die Frauen, die sich traditionell mit immer mehr Messingringen über die Jahre hinweg den Hals in die Länge ziehen, umgesiedelt und zu einer Art Freilichtmuseumsattraktion für Touristen gemacht. So etwas wolle man bei den Langhalsfrauen in Kayah unbedingt vermeiden. „Es geht um verantwortungsvollen und nachhaltigen Tourismus“, so Pascal Khoo vom ITC.

2011 hieß Myanmar rund 800.000 Besucher willkommen, zwei Jahre später waren es mehr als zwei Millionen, 2014 mehr als drei Millionen und 2015 schon 4,68 Millionen Besucher. Verglichen mit 2011 stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus 2015 um mehr als das Sechsfache auf insgesamt 2,12 Milliarden US-Dollar an. 

Antje Lückingsmeier

 

Halle 26b, Stand 121

Pressekontakt:
Christian Handschell
Telefon: +49 (0) 521 329 757 27
E-Mail: hand@woerter-see.de
Websites: www.tourismmyanmar.org und www.myanmartourism.org
 

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