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Nachhaltigkeit fängt beim Frühstück an: ITB-Kongress diskutiert Trends bei Essen und Trinken

ITB-Kongress diskutiert Trends bei Essen und Trinken

Nachhaltigkeit im Gastgewerbe zu erreichen, ist ein langer Weg, aber er lohnt sich. Diese Überzeugung vertrat Olaf Koch von der METRO AG im Rahmen einer Debatte auf dem ITB-Kongress, die sich mit nachhaltigen Trends bei Essen und Trinken befasste. Der Wert von Nachhaltigkeitsstrategien sei oftmals nicht intuitiv erkennbar, wenn man ihn jedoch erkläre und kommuniziere, könne man damit auch ein Image aufbauen, erklärte Koch. Richtig verstanden und umgesetzt, können nachhaltige Strategien aber auch zu materiellen Vorteilen führen: „Die Initiativen müssen Sinn machen, auch aus der Sicht Kosten und Zeit“.

Thomas Goval, der General Manager des Indigo-Hotels in Berlin, zeigte auf, was in seinem Haus unternommen wird, um zu verhindern, dass große Mengen an Essensresten weggeworfen werden müssen.  So habe man sich entschieden, die Zahl der verschiedenen Angebote beim Frühstücksbuffet zu reduzieren, aber gleichzeitig ausgewählte Angebote von höherer Qualität anzubieten. Auch biete man warme Gerichte, die nicht aufbewahrt werden können, morgens nicht mehr per Büffet an, sondern  serviere sie á la carte.

Wer seinen Betrieb nachhaltig gestalten will, braucht verwertbare Informationen darüber, was nachgefragt wird und welche Angebote Ladenhüter sind. Die Gastronomin Jennifer Mulinde-Schmid, die in Berlin das Restaurant „Schwarze Heidi“ betreibt, erhielt durch das Kassensystem Orderbird mehr Überblick, welche Angebote gefragt sind und bei welchen Angeboten Vorräte häufig nicht genutzt werden können. Daraufhin hat sie ihr Angebot modifiziert – und hat seitdem nicht nur weniger Essens-Abfall, sondern erzielt bei kürzeren Öffnungszeiten auch bessere Umsätze.

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