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Nachhaltigkeit bei Metro beeinflusst eine Milliarde Endkunden

Olaf Koch, CEO der Metro Group

Was hat die Metro-Karte mit Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche zu tun? Olaf Koch, CEO der Metro Group, erklärte es auf der ITB Berlin 2017. Sein Konzern ist in 25 Ländern der Erde vertreten und setzt jährlich 37 Milliarden Euro um. Dabei helfen 21 Millionen Geschäftskunden mit einer MetroCard, und die wiederum beeinflussen das nachhaltige Verhalten von rund einer Milliarde Endkunden. 20 Prozent des Umsatzes macht Metro mit Lebensmitteln.

Entscheidet der Konzern, keine in Laichzeiten gefangenen Fische mehr zu verkaufen, dann hat das positiven Einfluss auf den Fischbestand und möglicherweise auf die Konkurrenz, die es ihm nachtun muss, um nicht an Image zu verlieren. In bisher drei Märkten praktiziere Metro Indoor-Farming, berichtete Koch. Zwar ist es noch in der Experimentierphase, aber es spare Düngung, Transportkapazität und Wasser, verglichen mit der Zucht im Freien. Überdies helfe Metro kleinen und mittleren Hotel- und Gastronomiebetrieben bei digitalen Lösungen, die den Bestand in Echtzeit kontrollieren. „Das hat zur Folge, dass genau so viel gekauft und verbraucht werden kann wie konsumiert wird.“ So wird die Menge reduziert, die das Restaurant oder auch der Kunde am Ende wegwerfen muss. Bleibt doch etwas übrig, hat Metro bereits in Frankreich bereits eine Mehrweg-„gourmet bag“ anzubieten, in die das nicht am Gasthaustisch gegessene Menu für den Nachhauseweg verpackt wird. Beispiele wie diese hätten Metro im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Platz eins im Dow Jones Sustainability Index eingebracht.  

Thomas Rietig

Internet: www.metrogroup.de

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