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Nicht alle Airlines mögen Staatshilfen

Ryanair-CEO übt scharfe Kritik – Delta-Chef bedankt sich auf ITB Berlin NOW

Mit scharfen Worten hat der CEO von Ryanair, Eddie Wilson, die staatlichen Unterstützungen für Fluggesellschaften während der Corona-Krise kritisiert. Im Gegensatz dazu bedankte sich der Chef der US-Airline Delta Airlines, Ed Bastian, für die Staatshilfen. Beide äußerten sich in Interviews der ITB Berlin NOW Convention.

Wilson räumte ein, dass für einzelne Routen staatlich geförderte Flüge sinnvoll sein könnten. Aber für Anbieter von Zielen in Spanien, Portugal oder Griechenland Steuerzahlergeld auszugeben, ergebe keinen Sinn. So wie es jetzt laufe, subventioniere der Steuerzahler Urlaubsreisen in die Dominikanische Republik. Die Milliarden seien besser in Impfstoffe und das Gesundheitssystem investiert.

Wilson bekräftigte, sein Unternehmen setze weiter auf Wachstum. Er glaube, dass die Airlines am Ende Gewinner der Krise sein können. Auch Ryanair werde weiter wachsen wollen. Mit den neuen Boeing-737 Max-Flugzeugen, die er im Sommer erwarte, reduziere sich der ökologische Fußabdruck des Unternehmens weiter, denn es könnten mehr Passagiere zu einem geringeren Spritverbrauch befördert werden.

Bastian sah die Airline-Industrie in den Vereinigten Staaten nicht nur als systemrelevant an, sondern reihte sie unter die Hilfstruppen bei der Bekämpfung der Pandemie ein. Ohne Unternehmen wie Delta hätten viele Elemente notwendiger Infrastruktur nicht funktioniert. Ebenso wie Wilson äußerte Bastian die Gewissheit, dass sich der Reiseverkehr bald erhole. Für Delta-Inlandsflüge beginne das schon in den nächsten Wochen mit zunehmender Impfquote. Im Rest der Welt „sind wir wohl noch ein Jahr davon entfernt.“ Wichtig sei es nun, dafür zu sorgen, dass einheitliche Regeln in Sachen Impfen und Testen für den Flugverkehr weltweit eingeführt würden.

Ryanair: www.corporate.ryanair.com

Tanja Ehrlich: PR and Communications Manager: ehrlicht@ryanair.com

Delta: www.news.delta.com

 

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