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Objektive Sicherheitsvorteile: Pauschalreiseveranstalter kümmern sich

Studiosus Talk, ITB Berlin Kongress

Pauschalreiseveranstalter können und müssen viel für die Sicherheit ihrer Reisegäste tun – und in der Regel reagieren sie bei Problemen sehr vorbildlich und vorausschauend. Dies war das Fazit des Studiosus Talks auf der ITB Berlin, bei dem Praktiker aus der Reisebranche und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen über das Thema Reisesicherheit diskutierten. „Wir haben jedes Jahr Hunderte von Krisen, große und kleine, die wir managen müssen“, erklärte Guido Wiegand von Studiosus. So beobachte sein Unternehmen regelmäßig, ob es in den Zielgebieten zu Hurrikanen, Taifunen, Waldbränden oder Überschwemmungen komme.

Für Wiegand beginnt das Thema Sicherheit bereits bei der Konzeption der Reiseangebote und es setzt sich fort über die umfassende Information des Kunden, sowohl vor wie auch während der Reise. Jede Reise, die Studiosus anbietet, werde von einem Sicherheitsmanager freigegeben, durch guten Informationsfluss mit den Partnern in den Reiseländern lassen sich viele mögliche Gefährdungen bereits im Vorab minimieren. „Derzeit gibt es im Shan-Staat in Myanmar Auseinandersetzungen, aber wir von Studiosus haben im Oktober letzten Jahres bereits Vorkehrungen getroffen und unsere Reiserouten entsprechend angepasst“, erklärte Wiegand, der darauf verwies, dass die Pauschalreise aufgrund der Informations- und Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters im Vergleich zur Individualreise objektive Sicherheitsvorteile böte.

Eine „Vollkaskoveranstaltung“ sei eine Pauschalreise allerdings trotzdem nicht, betonte der Rechtsexperte Paul Degott. Auch auf Pauschalreisen gebe es durchaus noch die Kategorie des allgemeinen Lebensrisikos.

Rainer Heubeck

www.itb-kongress.de

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