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Onlinebuchungen auf dem Vormarsch

Bei der Buchung von bis zur viertägigen Kurzreisen lagen Online-Buchungen schon bisher vorne. Im Jahr 2018 sind in Deutschland nun erstmals auch mehr längere Urlaubsreisen online gebucht worden als im persönlichen Gespräch. Dies ergab die “Reiseanalyse 2019” der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), deren wichtigste Erkenntnisse zum digitalen Buchungsverhalten im Rahmen des VIR Online Summits auf der ITB Berlin von Ulf Sonntag vorgestellt wurden. Der Vorsprung der Online-Reisebuchungen bei den längeren Reisen ist zwar noch vergleichsweise dünn – 42 Prozent der mindestens fünftägigen Urlaube wurden online gebucht, 40 Prozent hingegen im persönlichen Gespräch – doch der Trend geht weiter. Nicht nur die Verbesserung der digitalen Technologien, sondern auch die demographischen Verschiebungen werden langfristig zu einem höheren Onlineanteil führen.

Michael Buller, der Vorstandschef des Verbands Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), rief in Berlin dazu auf, das Thema Digitalisierung offensiv anzugehen. „Wir reden bei Digitalisierung von Förderung, während die anderen von Regulierung sprechen”, sagte Buller. Er bezeichnete es als Denkfehler, davon auszugehen, dass die Plattform-Ökonomie das Ende der Innovation darstellen würde. Künstliche Intelligenz werde künftig viele Geschäftsmodelle in Frage stellen – deshalb sei es notwendig, schon jetzt radikal über bestehende Geschäftsmodelle nachzudenken. „Es wird keine 120-Prozent-Lösungen mehr geben”, so Buller wörtlich, “wir werden mit siebzig Prozent loslegen müssen, weil wir sonst nicht mehr am Ball sind.”

Rainer Heubeck

www.v-i-r.de

Halle 5.1, Stand 112

Pressekontakt: Lara Hass

E-Mail: lara.hass@v-i.r.de

Tel.: +49 176 30463143

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