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Ostseehäfen Rostock und Kiel profitieren vom Kreuzfahrtboom

Erstmals veranstalteten die beiden deutschen Ostseehäfen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) und Kiel (Schleswig-Holstein) auf der ITB Berlin 2018 eine gemeinsame Pressekonferenz. Beiden bietet der anhaltende Kreuzfahrtboom auf der Ostsee nach eigener Aussage „Topchancen“: „Das Interesse an Ostseekreuzfahrten ist sowohl im internationalen als auch im nationalen Markt weiter steigend“, sagt Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH. Für 2018 prognostizieren die beiden Hafengesellschaften zusammen 1,3 Millionen Kreuzfahrtpassagiere und damit ein Plus von 12,5 Prozent.

Im Zuge dieser Entwicklung steigt auch die wirtschaftliche Bedeutung des Seetourismus in den Hafenstädten weiter an und spielt auch eine signifikante Rolle in der Wirtschaft der beiden Bundesländer. „Kreuzfahrtgäste sorgen gemeinsam mit den Reedereien für eine durchschnittliche Wertschöpfung von 330.000 Euro je Anlauf“, erläutert Jens A. Scharner, der Geschäftsführer der Rostock Port GmbH. Von diesen Ausgaben fließen als größter Teil 37 Prozent an die Häfen, Agenten, Makler und Lotsen und als nächstgrößter Posten 20 Prozent an den lokalen Einzelhandel.

Beide Häfen wollen in naher Zukunft in den Ausbau ihrer Infrastruktur investieren und damit auch dem Trend zu immer größeren Schiffen Rechnung tragen. So beginnt in Rostock im Oktober der Neubau eines Abfertigungsgebäudes, dessen Fertigstellung im April 2020 geplant ist. Zeitgleich wird der Bahnhof in Warnemünde barrierefrei umgebaut. Und in Kiel entsteht zwischen August 2018 und Saisonbeginn 2019 ein zweites Terminalgebäude.

Robert Kluge

 

www.portofkiel.com und www.rostock-port.de

Halle 6.2a / Stände 105 und 106

 

Pressekontakt: Christian Hardt

E-Mail: c.hardt@rostock-port.de

Tel.: +49 (0) 381 350 5020

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