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Peking setzt auf Inlandsreisende

© Kelly Tokas

Chinas Hauptstadt zeigt auf ITB Berlin NOW neu strukturiertes Tourismus-Angebot

Peking hat nach der Corona-Pandemie einen kompletten Neustart seines Touristik-Angebots vollzogen. Wesentlicher Bestandteil ist der neue Fokus auf Inlandsreisende, wie die Vize-Direktorin des Büros für Stadtkultur und Tourismus, Wei Pang, auf ITB Berlin NOW erläuterte.

Während und nach der Pandemie seien die touristischen Umsätze auf etwa 40 Prozent des vergleichbaren Volumens 2019 zurückgegangen, berichtete Wei. Um der Tourismusindustrie ein neues Konzept nach seuchenfesten Standards zu ermöglichen, zahlte die Verwaltung mehrere Milliarden Yuan aus bestehenden Fonds der Versicherungen an Reisebüros, Distriktverwaltungen und Veranstalter.

Zugleich wurde der urbane Tourismus mit einem Elf-Punkte-Programm komplett umstrukturiert. Dazu gehören Hygiene- und Vorsorgekonzepte, aber auch die Implementierung eines „No- reservation-no-travel“-Konzepts.

Strategisch richteten die Verantwortlichen, nachdem so gut wie keine touristischen Auslands-Incomings mehr möglich waren, den Fokus verstärkt auf Inlandstouristen. Erste Erfolge seien bereits sichtbar, sagte Wei. So sei das touristische Wachstum nach Corona in Peking deutlich höher als im Landesdurchschnitt. Die Hauptstadt sei weiter unter den meist besuchten zehn Touristenattraktionen.

Als eine der künftig wohl größten Attraktionen für Inlandstouristen wird der Universal Studios Park gehandelt, der wie geplant in diesem Jahr öffnen werde, versprach Wei. Aber auch urbaner Tourismus in „Fantastic Beijing suburbs“ stehe auf dem Programm, ebenso wie Eisenbahnreisen durch die Mega-Metropole. Insgesamt stehe die Strategie unter dem Motto „Besseres Stadtleben durch Tourismus“.

Medienkontakt:

www.china-tourism.de

Text: Thomas Rietig

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