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Polen will die Wogen glätten

Polen-Stand, ITB-Berlin 2016

Nein, betont Dawid Lasek, stellvertretender Minister im polnischen Ministerium für Sport und Tourismus und zuständig für den Sektor Tourismus, seine Regierung werde keinesfalls den Fehler der ungarischen Kollegen machen, die Fremdenverkehrsämter in verschiedenen europäischen Märkten abzuschaffen. Doch es sei legitim, über die Neuorganisation des Tourismus in seinem Land nachzudenken. Schließlich seien die rechtlichen und organisatorischen Entwürfe für die heutige Struktur vor 16 Jahren entstanden. Lasek: „Das war eine andere Zeit.“ Bisher, so der Vizeminister, „ist das Fundament des Tourismus in unserem Land nicht genügend unterstützt worden.“

Auch in einem anderen Punkt versucht Dawid Lasek bei Fachgesprächen auf der ITB Berlin die Wogen zu glätten: Die Befürchtung, dass das eventuelle Unbehagen an der aktuellen polnischen Politik und deren Deutschland-Kritik zu einem Besucherrückgang führen könne, habe er nicht: „Ich verstehe diese Befürchtungen“, erklärt er, „aber sie sind unbegründet.“ Deutsche Besucher seien nach wie vor herzlich willkommen. 37 Prozent der ausländischen Touristen in Polen kommen aus Deutschland. Dafür, dass das so bleibt, sorgen laut Lasek zwei Faktoren: „die gefährlichen Tourismus-Destinationen und die deutschen Krankenkassen“. Gesundheitstouristik sei ein wichtiger Erfolgsfaktor. 

„Aber es muss nicht immer Warschau, Krakau oder Danzig sein“, rät der Vizeminister deutschen Polen-Reisenden – und empfiehlt ihnen beispielsweise den Besuch des Städtchens Jarosław in der Woiwodschaft Karpatenvorland. „Die wunderschöne Stadt ist in Europa fast unbekannt“,  sagt er. Es sei sein Credo,  „der Welt das andere, weniger bekannte Polen zu zeigen.“

Redaktionsbüro Schwartz

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Pressekontakt: Magdalena Korzeniowska

E-Mail: mk@polen-info.de

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