Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Politik soll Regulierung anpassen

Die Politik muss Strategien entwickeln, die dem Wandel der touristischen Kommunikation und der Zunahme von Elementen der Shared Economy Rechnung tragen. Das fordert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD in ihrem auf der ITB Berlin 2016 veröffentlichten Bericht „Tourism Trends and Policies 2016“. Plattformen wie Airbnb, die „Sofatourismus“, also die Überlassung elementarer Übernachtungsmöglichkeiten ohne nennenswerten Buchungsaufwand, unter Umgehung klassischer Reisevermittler ermöglichten, stellten eine große Herausforderung für die bestehenden Strukturen dar. Sie eröffneten nicht nur neue Märkte, sondern hätten auch zu einem völlig veränderten Reiseverhalten bei weiten Teilen der Touristen geführt, sagte Armonado Peres, der Vorsitzende des OECD-Tourismuskomitees. „Shared Economy durchkreuzt viele verschiedene Politik-Gewohnheiten.“ Er verlangte neue Regeln, die einen fairen Wettbewerb gewährleisteten.

Die Instrumente der Shared Economy hätten auch Vorteile: Sie machten Reisen billiger und übten Druck etwa auf die Hotelindustrie aus, sagte Richard Kämpf, Leiter Tourismus im Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft, bei der OECD-Konferenz. Es sei Aufgabe der Politik, einen Rahmen zu schaffen, mit dem bei allen Beteiligten wieder Regeltreue (Compliance) hergestellt werde. „Dabei können wir auch einige alte Regeln abschaffen.“

Thomas Rietig

 

Pressekontakt:
Alain Dupeiras
Telefon: +33(0)145249145
E-Mail: alain.dupeiras@oecd.org
Website: www.oecd.org/cfe/tourism, Studie unter www.oecd.org/bookshop

ITB Berlin auf Facebook

ITB Berlin auf Twitter