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Was schätzen Millennials an Privatquartieren? Ergebnisse einer Studie aus Holland

Die Generation der Millennials (Generation Z in Deutschland), also von zwischen 1980 und etwa 2000 geborenen jungen Menschen, die als besonders Internet-affin gelten und demzufolge auch Anhänger jedweder Form der „Shared Economy“ sein können, scheint überdurchschnittlich oft auf Reisen Privatquartiere zu buchen. Was genau zieht sie dorthin – abgesehen möglicherweise vom günstigeren Preis oder dem so ermöglichten „Eintauchen“ in die Kultur? Annemieke de Korte und Anna de Visser-Amundson von der haben eine entsprechende Untersuchung vorgenommen und 99 Personen mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren zu ihren Überlegungen und Erfahrungen befragt. Interessant war, dass 84 Prozent der Befragten nicht ein Einzelbett oder Zimmer bei Privatvermietern gebucht haben, sondern gleich eine ganze Wohnung – dies schwächt die Theorie von der Preissensitivität und den besseren Kontaktmöglichkeiten zur einheimischen Bevölkerung. In der Tat machten schließlich Gefühle die wichtigsten Argumente und Erinnerungen der Befragten aus: An erster Stelle Entspannung, gefolgt von Freude, Zufriedenheit und Vergnügen. Wichtiger als der Preis war damit eine eigene Form der Gemütlichkeit mit hohem Erinnerungswert, ausgehend vom authentischen Innendesign der Quartiere. Für de Korte und de Visser-Amundson folgt daraus, dass auch kommerzielle Anbieter wie Hotels die jeweiligen Zielgruppen (und auch die Millennials lassen sich den Forschern zufolge weiter in sechs verschiedene Gruppen typologisieren) derartige Emotionen in Abhängigkeit von speziell designter Atmosphäre zielgerichtet ansprechen können.

Robert Kluge

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