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Sehnsucht nach menschlicher Verbindung

© Cytonn PITB Berlin NOW, ITB Berlin NOW Convention, MICE, Tagungen, Kongresse, Daniel Poulsen, SAS Institute, Nick Pupa, DSM Group, Toby Frowen, Amgen, Michael Bourke, Novo Nordiskhotography

ITB Berlin NOW Convention diskutiert die Zukunft virtueller Events und Treffen

Wie werden Tagungen, Meetings und Veranstaltungen künftig durchgeführt werden? Dieses Thema diskutierten vier Experten aus unterschiedlichen Unternehmen am Mittwoch während der ITB Berlin NOW Convention. Ihr Fazit: Die Zeit vor 2019 wird nicht zurückkehren, virtuelle Treffen werden ein wichtiger Teil der Begegnungskultur bleiben – aber es wird auch wieder Bedarf an face-to-face-Zusammenkünften geben. „Um die Zukunft zu gestalten, ist Neugierde und Offenheit notwendig. Offenheit für neue Technologien, aber auch Neugierde auf andere Menschen und deren Ideen und Erfahrungen", erklärte Daniel Poulsen, der als Senior Content Marketing Specialist für das SAS Institute arbeitet.

Nick Pupa von der DSM Group betonte, dass die Durchführung virtueller Events in seinem Unternehmen dazu geführt habe, dass man sehr systematisch Daten auswerten und auf dieser Grundlage Prozesse und Aktivitäten optimieren konnte. „Es ist zwar schwer, virtuelle Events wirklich gut zu machen – aber unser Ansatz ist mittlerweile ganz klar 'digital first'", beteuerte Pupa.

Die Bedeutung der Auswertung von Daten unterstrich auch Toby Frowen, die als Senior Managerin im Global Lead – Global Meetings Management für Amgen arbeitet. „Wir haben uns in den vergangenen zwölf Monaten ebenfalls darauf fokussiert, unsere Daten effizienter zu nutzen. Ein Ergebnis der Datenanalyse war aber auch, dass wir festgestellt haben, dass sich viele Menschen künftig wieder mehr face-to-face-Treffen und menschliche Begegnung wünschen", so Frowen.

Michael Bourke, der für das Clinical Meeting Management bei Novo Nordisk verantwortlich ist, betonte noch einen weiteren Aspekt. Sein Unternehmen plant, bis 2030 CO2-neutral zu werden und passt alle Prozesse an dieses Ziel an. In Zukunft werde bei Novo Nordisk die Entscheidung, ein Meeting eher virtuell abzuhalten, vermutlich nicht wegen COVID-19 getroffen werden, sondern vor allem aus Gründen der ökologischen Nachhaltigkeit.

 

Text: Rainer Heubeck

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