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Sharing Economy: Wie Teilen auch Touristiker zu Gewinner macht

Sharing ist in – und gekommen, um zu bleiben. Insbesondere die junge Generation ist von Konzepten begeistert, die auf kollaborativen Konsum, die Nutzung nicht ausgelasteter Ressourcen und eine Wiederverwendung (statt den Verbrauch) des Bestehenden setzen. „Viele Regulierer scheinen jedoch lieber den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass es vorüber oder an der Touristik vorbei geht“, meint Manolis Psarros, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Toposophy. Das hält er für die schlechteste Strategie. Ja, die Sharing Economy stelle vor Herausforderungen. Fragen des Verbraucherschutzes, der Besteuerung, des Lizenzrechtes, der öffentlichen Sicherheit seien zu klären. Stimmen aus bestehenden Branchen und von Bürgern seien zu hören und ernst zu nehmen.

Die Chancen aber auch. „Es gibt eine hohe Nachfrage nach Sharing Services wie Airbnb gerade aus der Altersgruppe, die schon 2025 die Mehrheit der Reisen stellt“, so Psarros. Und nicht nur das: „Unternehmen und Regierungen fördern und investieren erheblich in Peer-to-Peer-(P2P)-Plattformen und -Start-ups, weil sie sehen, dass diese Jobs und einen Wettbewerb schaffen, der Preise senkt und Verbrauchern dient.“ Die Top 50 Sharing-Economy-Start-ups hätten einen Börsenwert von 130 Milliarden US-Dollar. Von 2010 bis 2016 sei die Investitionssumme in diesen Sektor von Null auf 12 Milliarden US-Dollar gestiegen. Und das Gemeinsam-Nutzen, bisher auf Budget-Angebote fokussiert, finde immer häufiger auch in Premium-Segmenten statt.

Ein Verbot des Teilens hält Psarros für einen Verlust. Er rät lieber zum Dialog und zur Kooperation – und dazu die disruptiven Wettbewerber mit gleichen Mitteln zu kontern. Airbnb will 2017 mit 700 Städten Vereinbarungen schließen. Hilton kooperiert mit Uber. Marriott geht mit Liquidoffice in die Offensive – mit dem P2P-Angebot für gemeinschaftliche Büroraum- und -infrastrukturnutzung kann die Kette neue Umsätze generieren und Rückgänge im Übernachtungsgeschäft kompensieren, das sie an Sharing-Anbieter verliert. „Wer Sharing-Lösungen für sich gewinnen will, muss sie und ihre Effekte verstehen – und sollte sich ihnen dann gerne Schritt für Schritt annähern“, schließt Psorras.       

Isabel Bommer

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