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Wie sich Erträge durch Open Pricing optimieren lassen

Viele Hotels und Anbieter verlieren Gäste, weil ihre Preise der saisonalen Nachfrage nicht entsprechen. Verbesserungen verspricht das Open Pricing, das es Hotels erlaubt, alle Zimmerkategorien über verschiedene Kanäle zu verschiedenen Daten unabhängig voneinander auszuzeichnen, basierend auf der tatsächlichen Nachfrage. Dabei helfen Beratungsunternehmen, die sich auf Revenue Management, wie es auf Englisch heißt, spezialisiert haben. Sie versprechen effizientere Prozesse und höhere Umsätze. Alle arbeiten rechnergestützt und mit datenbasierten Lösungen.

Auf dem Podium der eTravel World der ITB Berlin belegten vier Revenue Manager eindrucksvoll ihre Erfolge in der Zusammenarbeit mit Hoteliers. So gelang es Duetto, mit einem Konzept zur dynamischen Gestaltung der Preisstruktur die Belegungsrate bei den 20 Häusern der Ruby Hotelgruppe um 13 Prozent zu steigern. Unterm Strich stand ein Ertragsplus von 25 Prozent. Drei Erfolgsfaktoren zählte Michael Schäffner auf, Director DACH, Duetto: zum Ersten Open Pricing, also flexible Preisgestaltung. Dann die Vorhersage der Auslastung durch Datenanalyse. Zum Dritten die hauseigene Expertise, die Kunden zur Verfügung gestellt wird.

Konkurrent IdeaS setzt laut „Chief Evangelist“ Klaus Kohlmayr, darauf, den Kunden einzubeziehen: „Er soll verstehen, warum das System einen bestimmten Preis vorschlägt.“ Jens Munch, CEO von Pace, sonnte sich im Erfolg, eine Hostelgruppe mit Häusern in Australien und Neuseeland zum Open Pricing verholfen zu haben. Und Alexander Edström, CEO von Atomize, konnte seine Kompetenzen beim schwedischen Kunden Best Western Hotell Borås unter Beweis stellen.

Mirko Heinemann

 

 

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