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Sicherheit geht nur gemeinsam: Experten fordern Zusammenarbeit und Kooperation

Diskussionsrunde zum Thema „Safety first“, ITB Berlin Kongress

Was können Hotels tun, um die Sicherheit ihrer Gäste zu verbessern? Das war eine der Fragen, die am Donnerstag auf dem ITB Berlin Kongress diskutiert wurden. Alleine könne ihnen dies nicht gelingen, erfolgversprechender sei es für Hotellerie, Networking zu betreiben und mit der umliegenden Gemeinde sowie mit Stakeholdern aus der Umgebung zusammenzuarbeiten. So lautete das Fazit von Prof. Stephan Gerhard, der eine Diskussionsrunde zum Thema „Safety first“ moderierte.

Reisen, da waren sich die Teilnehmer auf dem Podium einig, sei heute zwar sicherer als vor zwanzig oder dreißig Jahren, doch die öffentliche Wahrnehmung habe sich verändert. Durch die Anschläge in Tunesien, Paris, Istanbul und Berlin sei die Terrorgefahr gefühlt näher gerückt, erläuterte Gerhard – der zugleich die Frage aufwarf, ob und inwieweit die Kunden bereit seien, für verstärkte Sicherheitsvorkehrungen zu bezahlen.

Paul Moxness, der Vice President und Sicherheitsverantwortliche der Carlson Rezidor Hotel Group, wies darauf hin, dass Sicherheitsfragen offen diskutiert werden müssten und nicht länger ein Tabu darstellen dürften. Ähnlich wie die Luftfahrtbranche sich schon in den 60er Jahren auf gemeinsame, weltweit akzeptierte Sicherheitsstandards geeinigt habe, könnten auch Hotels gemeinsame Standards entwickeln, schlug Paul Moxness vor.

Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich, dem dient auch das „100 Resilient Cities“-Projekt der Rockefeller Stiftung, das Städten helfen will, mit Schocks und mit chronischem Stress besser fertig zu werden. „Dabei muss der private und der öffentliche Sektor gleichermaßen einbezogen werden“, erläuterte Sebastian Maire, der Resilienzbeauftragte der Stadt Paris.

Rainer Heubeck

www.itb-kongress.de

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