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Silk Road: Gute Chancen für Veranstalter und Zentralasien

Die Seidenstraße bietet als Nischenmarkt attraktive Möglichkeiten für Veranstalter und Reisebüros. Besonders das früher kaum bereiste Zentralasien, das Herzstück der Silk Road, dürfte von der Nachfrage weiterhin profitieren. Das sind Ergebnisse des Silk Road Tour Operator's Forum auf der ITB Berlin. „Die Silk Road ist inzwischen eine große Marke. Das sollte genutzt werden", sagte Nikolaos Gkolfinopoulos, Projekt-Experte der World Tourism Organization (UNWTO). Zu den beliebten Zielen gehören Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan und Kasachstan mit legendären Städten wie Buchara, Samarkand, Bischkek, Duschanbe und Almaty.



Die meisten dieser Touristen gelten als erfahrene Reisende mit guter Bildung und ausreichendem Einkommen. Viele reisen in kleinen Gruppen und sind „mobil“. Das heißt, sie nutzen für Informationen auch vor Ort meist ihr Smartphone, nicht Laptop oder Notebook. Deshalb rät Gkolfinopoulos Veranstaltern und Reisebüros: „Berücksichtig sie bei der Werbung für diesen Markt gezielt die Mobiles ihrer potentiellen Kunden." Auch die Mongolei profitiert vom jüngsten Silk Road Reisetrend. Das betont, Ati Tosun, Co-Founder von Indy Guide. Tosun hat Pionierarbeit geleistet mit seinem "Insight Tourism Report 2019 - Central Asia& Mongolia" (https://indy-guide.com). Darin sind Motive, Erwartungen, Vorlieben und die wichtigsten Herkunftsländer von Touristen aufgelistet, die Zentralasien und in die Mongolei besuchen.



Die Silk Road ist ein weit verzweigtes Netz historischer Handelswege. Ihre Hauptroute verknüpft Mittelmeer-Länder mit Ostasien. Heute arbeiten über 30 Länder am Seidenstraßen-Projekt. Zu neuen Forschungsprojekten gehört der Westen mit dem europäischen Teil der Silk Road. Und auch hier entstehen neue Programme und Reiseangebote. Antonio Barone, Direktor von "La Rotta dei Fenici", also die Route der Phönizier, machte auf dem Forum Werbung für eine Elf-Länder-Reise über das Mittelmeer vom Libanon bis Portugal.

Bernd Kubisch



Silk Road

www.UNWTO.org http://silkroad.unwto.org

Pressekontakt: Patrick Fritz

E-Mail: silkroad1@unwto.org

Tel.: +34 91 56781 37

photo credit: Pixabay

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