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Smart Tourism: Mit virtueller Brille und einem Augenzwinkern buchen

Wissen, was Kunden wollen, bevor es ihnen selbst bewusst wird – und ihnen innovative Lösungen anbieten: Das ist die Mission von Arnaud Masson, COO Europa bei Voyages-sncf.com. Dazu gehört vor allem eines: Man muss ihnen zuhören, manchmal sogar mit ihnen reden. Und weil es viele sind, wird Feedback nehmen allein aus Sicht der Datenverarbeitung zu einer anständigen Herausforderung. Allein im Rahmen des Redesigns der Webseite hätten sich 300.000 Freiwillige Beta-Tester gemeldet. Wertvolle Rückmeldungen kämen inzwischen jedoch über eine Vielzahl weiterer Kanäle.

Der offizielle Vertriebspartner der französischen Eisenbahn in Europa gehört zu den ersten, die den gesamten Informations- und Buchungsprozess inklusive Reservierungsbestätigung, Ticketzustellung, Bezahlung und Kundeninteraktion innerhalb von Facebook und via Messenger ermöglichen. Möglich sind heute auch Direktlinks zu Angeboten und Buchungsoptionen aus Outlook 360°. Die eigene digitale Assistentin Lea ist in der Lage, mit Amazons Alexa zu kommunizieren, so soll die komplett sprachgesteuerte Reiseberatung und -buchung schon bald umfassend funktionieren.

„Wir müssen da sein, wo unsere Kunden sind, statt zu erwarten, dass diese zu uns kommen“, ist Massons Credo. Und die seien eben viel häufiger in sozialen Medien oder Office-Welten, nicht auf der Unternehmenswebseite. Derzeit denkt das Unternehmen darüber  nach, wie sich virtuelle Realitäten um Buchungsfunktionalität erweitern lassen. Dann könnten sich Reisende via Virtual-Reality-Brille über Destinationen informieren und per Augenzwinkern durch den Buchungsprozess navigieren.   

Isabel Bommer

www.itb-kongress.de

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