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Soziale Innovationen und Unternehmertum im Tourismus: Einzigartiger Wettbewerb „Social Entrepreneurship Competition in Tourism“ kürt Gewinner*innen 2021

Die „Social Entrepreneurship Competition in Tourism“ ist der weltweit erste und einzige Wettbewerb, der sich sozialen Innovationen und Unternehmertum im Tourismus widmet. Wie schon in den Jahren zuvor unterstützte und begleitete die ITB Berlin 2021 gemeinsam mit namhaften Partnern die internationale Veranstaltung. Vor drei Jahren von Prof. Dr. Claudia Brözel, Professorin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ins Leben gerufen, waren neben HNEE und Travel Massive diesmal auch die TUI Care Foundation, die UNWTO sowie die Social Innovation Academy (SINA) aus Uganda beteiligt. Ihre Intention: Sozialunternehmer*innen zu stärken, ihr Wachstum zu beschleunigen und ihnen Zugang zum Markt zu verschaffen – die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen als Vorbild.

Aus den Finalist*innen kürte die Jury nun insgesamt vier Gewinner*innen in den jeweiligen Kategorien „Launch Track“ sowie „Growth Track“.

Die Initiative Khusvegi English & Nomadic Culture Camp aus der Mongolei erlangte den ersten Platz bei „Launch Track“ – der Kategorie für neue, noch nicht umgesetzte Projekte. Interessierte Reisende treffen auf kasachische Nomadenfamilien: Die Reisenden leben zeitweise in einer traditionellen Familie und erhalten so einen Einblick in die Kultur und Bräuche der Menschen. Im Gegenzug können sie ihrer Gastfamilie Englischunterricht geben. Den zweiten Platz sicherte sich hier Ecopreneur Evolution aus Venezuela. Ihre Idee basiert darauf, zusammen mit lokalen und internationalen Partnern aus gesammelten Plastikabfällen neue Produkte herzustellen.

In der Kategorie „Growth Track" ging es um bereits existierende Projekte, die weiter ausgebaut werden sollen. Darin belegte das südafrikanische Sozialunternehmen Khwela Womxn den ersten Platz. Die Jury sowie das Publikum, welches ebenfalls eine Stimme abgeben konnte, wählten die Initiative auf den ersten Platz. Khwela Womxn fördert junge Frauen in der Tourismusbranche Südafrikas, indem sie ihnen verschiedene Hilfsmittel sowie Ressourcen für die persönliche Entwicklung zur eigenständigen Einkommensgenerierung zur Verfügung stellt. Den zweiten Platz in dieser Kategorie holte sich das australische Projekt Getaboutable. Dessen Gründer*innen, angetrieben vom eigens erlebten Leidensdruck, möchten die Barrierefreiheit fördern und so die Inklusion von Menschen mit Behinderungen auch im Tourismussektor unterstützen.

Die Gewinner*innen erhielten Geld- und Sachpreise, die die Partnerorganisationen zur Verfügung stellten. Basierend auf den Jury-Bewertungen bekommen alle zehn Finalist*innen von der Social Innovation Academy (SINA) zudem ein zehnwöchiges Mentoring- und Coaching-Programm. In Einzelgesprächen und Gruppensitzungen können die Gründer*innen ihre Kenntnisse und Kompetenzen zu den Themen Pitching, Human-Centred Design, Business Modelling und Impact Measurement stärken. Des Weiteren soll es die Chance geben, sich mit Expert*innen der Branche auszutauschen und damit internationale Aufmerksamkeit zu erlangen.

Das Engagement für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit stehen bei der ITB Berlin in langjähriger Tradition. Die weltweit führende Reisemesse setzt sich für die vielfältigen Aspekte von Verantwortung im Tourismus ein. Diese umfassen unter anderem Themen wie Umweltschutz, die Stärkung der Rechte von Frauen, Kindern oder der LGBT+ Community. Weitere Infos zu den CSR-Aktivitäten der ITB Berlin erhalten Interessenten unter folgendem Link: https://www.itb-berlin.com/de/corporate-social-responsibility/

 

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