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Tourismus und Klimawandel: Gemeinsame Anstrengungen notwendig

Der Anstieg der CO2-Emissionen durch den weltweiten Luftverkehr konterkariert die Ziele der Pariser Klimavereinbarung. Dies ist eines der  Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema Tourismus und Klimawandel, die von der European Travel Commission (ETC) initiiert wurde und die am Mittwoch auf der ITB Berlin vorgestellt wurde. Wenn sich die weltweite Tourismusbranche in den nächsten dreißig Jahren so weiter entwickeln würde wie bislang, würden sich die durch den Tourismus verursachten CO2-Emissionen nochmals verdoppeln, erklärte der Wissenschaftler Dr. Stefan Gössling, einer der Hauptautoren der Studie. Notwendig seien hingegen signifikante Reduzierungen. Gössling stellte per Skype zehn Empfehlungen vor, die der Branche helfen sollen, dieses Ziel zu erreichen. So schlug er die Gründung eines Expertenpanels vor, der die Tourismuswirtschaft beim Prozess der Dekarbonisierung begleitet. Tourismusveranstaltern empfahl er, CO2-Emissionen in ihre Preiskalkulation mit einzubeziehen und hierfür interne Preise anzusetzen, die über den aktuellen Marktpreisen liegen. Für das Destinationsmarketing empfahl Gössling, sich auf Zielgruppen aus dem näheren Umfeld zu konzentrieren und Reisende dazu zu animieren, länger an ihren Urlaubsorten zu bleiben. Künftig gehe es darum, nicht immer mehr zu wachsen, sondern nachhaltig zu wachsen, erklärte Eduardo Santander, der Executive Director der ETC. Santander beklagte, dass es bislang noch keine einzige europäische Regierung gebe, die ein CO2- Konzept für den Tourismusbereich entwickelt habe. 

Rainer Heubeck

 

www.visiteurope.org, www.etc-corporate.org

 

Pressekontakt: Helen Kofler

E-Mail: h.kofler@pratto.at

Tel. +43 69913525103

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