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TripAdvisor sieht sich als Amazon für die Reisewelt

Fragt man Stephen Kaufer, Mitgründer und CEO TripAdvisor, was heute anders ist als vor zehn Jahren antwortet er: „Mehr Menschen als je zuvor lieben es zu reisen. Es ist erschwinglicher und weniger beängstigend geworden, die Welt zu sehen. Wir fahren öfter, verlassen uns bei der Planung auf persönliche Empfehlungen und nutzen am liebsten unser Smartphone auf der Suche nach dem besten Erlebnis zum besten Preis für die schönsten Erinnerungen.“

Smartphone wird unterwegs unersetzlich

Der Zugriff auf „Content-on-the-Go“, via Handy in der Hosentasche, werde in den kommenden fünf bis zehn Jahren noch um einiges relevanter. Sowohl um sich spontan für eine Aktivität vor Ort zu entscheiden, als auch, um eine Reise eigenständig von A bis Z durchzuplanen.

Fragt man Stephen Kaufer, welche Rolle TripAdvisor in dieser Zukunft spielen will, antwortet er: „Wer online shoppen will, sucht nicht bei Google, sondern bei Amazon. Wer online für eine Reise und Freizeitaktivität sucht, beginnt eben bei TripAdvisor – weil er hier alles findet, was er dafür braucht, weil wir es leicht machen, die richtige Entscheidung zu treffen, weil man auf die Empfehlungen vertrauen kann.“

Rollenspezifische Personalisierung und In-Destination-Content – die nächsten großen Herausforderung

Für den Bereich In-Destination-Services – Tips für lokale Angebote und Anbieter – wird das zwar zur Mammut-Aufgabe. Es gehe nicht nur um Vollständigkeit, also beispielsweise zu vermitteln, dass man einen Helikopter-Flug über den Gran Canyon machen kann, man müsse auch eine Übersicht über alle Anbieter inklusive konkreter Nutzerbewertungen bereitstellen können.

Mehr noch: „Um wirklich relevante Empfehlungen ausgeben zu können, müssen wir auch sehr detailliert verstehen, wer der Anfragende ist und in welcher Rolle er vor Ort sein wird. Allein, mit der Familie, als Paar, mit Freunden.“ Hier einen guten Job zu machen, mit Hilfe von Technologie, künstlicher Intelligenz und im persönlichen Kontakt, sieht Kaufer als nächste große Herausforderung. Angesichts seiner bereits differenzierenden Datenbasis und der monatlich mehr als 1 Milliarde TripAdvisor-Nutzer sieht er aber wenig Wettbewerb und blickt zuversichtlich nach vorn.       

Isabel Bommer

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