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Unterstützung des Markenerlebnisses: Virtual Reality im Messebereich

Rein virtuelle Messen werden die echte menschliche Begegnung auf Messen nie ersetzen können – davon zeigte sich David Ruetz, der Leiter der ITB Berlin, bei einer Diskussion im ITB Virtual Reality Lab überzeugt. „Einen Handschlag kann man über das Internet und rein digital nicht machen“, erklärte Ruetz auf der ITB Berlin. Dennoch gibt es entlang der Customer Journey des Messebesuchers viele Stationen, an denen digitale Technologien sinnvoll eingesetzt werden können. Diese reichen von der Messevorbereitung über die Navigation auf der Messe bis hin zur Nachbereitung.

Was den Einsatz von Virtual Reality und Augmented Reality an Messeständen betrifft, führte Ruetz an, dass die Technologien zum Teil noch nicht wirklich leistungsfähig und ausgereift seien. Auch sei es wichtig, diese nicht als Selbstzweck einzusetzen, sondern als ein Element, das die Markenerfahrung und das Markenerlebnis sinnvoll unterstützt.

Aus der Sicht des ITB-Chefs bringt es wenig, jedes Skigebiet per VR-Brille vorzustellen, da fast jeder Messebesucher bereits Skierfahrung habe. VR-Brillen sind aus seiner Sicht vor allem dann sinnvoll, wenn sie im Rahmen eines Gesamtkonzepts eingesetzt werden. So präsentiere das Schlösserland Sachsen auf der diesjährigen ITB Berlin beispielsweise eine virtuelle Version der Festung Dresden, die tatsächlich aber erst im Herbst wieder zugänglich gemacht werden würde. Auch die Nutzung von VR am Lufthansa-Stand hob Ruetz als beispielhaft hervor – dort sei es Besuchern unter anderem möglich, per Virtual Reality die verschiedenen Buchungsklassen zu vergleichen.

Rainer Heubeck

Air Force 1

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