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Vom Freiwilligendienst zum Reiseprodukt

ECPAT

Urlaubsabenteuer inklusive des Gefühls etwas Gutes zu tun und sich sozial zu engagieren? „Voluntourismus“, d.h. kurzzeitige Freiwilligeneinsätze mit hohem Erlebnisgehalt erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Insbesondere Projekte, die eine direkte Arbeit mit Kindern ermöglichen, beispielsweise Unterrichten an einer Schule, werden verstärkt auch von Reiseveranstaltern angeboten. Mit zunehmender Kommerzialisierung des Voluntourismus rücken jedoch die Wünsche und Bedürfnisse der zahlenden Touristen immer stärker in den Mittelpunk, während der tatsächliche Nutzen für die lokale Bevölkerung unklar bleibt. Anlässlich der ITB 2015 stellt die Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung – ECPAT Deutschland e.V.  und Brot für die Welt – Tourism Watch eine neue Studie vor. Die Studie belegt, dass Kinderschutz und Maßnahmen zur Nutzung entwicklungspolitischer Potentiale noch lange nicht selbstverständlich bei den Veranstaltern sind. Gleichzeitig enthält die Studie Forderungen zur verantwortungsvollen Gestaltung von Freiwilligendiensten und gibt Empfehlungen für interessierte Reisende. Im Rahmen einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Tourismuswirschaft, Nichtregierungsorganisationen und Tourismuspolitik, wollen wir die Erkenntnisse diskutieren. Wie lässt sich Voluntourismus verantwortungsvoll gestalten, damit die Menschen vor Ort davon profitieren und Kinder geschützt werden? Was sind gute Angebote und womit richtet ein Reisender mehr Schaden als Nutzen an?

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 06. März 2015, von 11:00 – 12:15 Uhr in englischer und deutscher Sprache auf der großen Bühne in Halle 4.1. statt.

Foto © ECPAT Deutschland e.V.

www.ecpat.de
Halle 4.1/220
Ansprechpartner: Dr. Dorothea Czarnecki
E-Mail: czarnecki@ecpat.de
Tel. +49 (0)761 / 45 687 148, +49 (0)176 - 634 84 234
 

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