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Wellness oder Medizin?

Die Grenze zwischen beiden Disziplinen verschwimmt zunehmend. Zumal, wenn es ums Reisen geht. Zum einen gibt es den klassischen Medizintourismus, bei dem der vorrangige Anreiz oftmals eine besonders preiswerte oder eine besonders hochwertige Behandlung am Zielort ist. Zum anderen reisen immer mehr Touristen an Reiseziele, um dort Wellnessangebote wahrzunehmen. Aus Medizin und Wellness wird Medical Wellness – was liegt näher, als diese Bereiche miteinander zu verknüpfen?

Genau das ist das Anliegen des „Deutschen Medical Wellness Verbands“, der sich in Gestalt seines Präsidenten Lutz Lungwitz auf der ITB Berlin vorstellte. Um den Begriff mit Leben zu füllen, arbeitet der Verband an einer klaren Begriffsdefinition, an Qualitätskriterien und einem Siegel für Medical Wellness. Das wachsende Interesse an dieser Kombination erklärte sein Nachredner Mike Wallace mit der steigenden Lebenserwartung. „Senioren nennen sich heute Best Ager, reisen gerne und viel und haben eine starke Affinität zu Wellnessangeboten“, so der Medical Wellness-Berater. Dazu komme: Immer mehr Großfamilien gehen auf die Reise, in denen alle Generationen vertreten sind. Die Herausforderung sei, Angebote für unterschiedliche Angebote zu schaffen.

Ein Vorreiter will das Cluster des Kvarner Gesundheitstourismus sein, in dem sich 28 Mitglieder aus den Bereichen Medizin, Tourismus, Wissenschaft und Bildung zusammengeschlossen haben. Die Kvarner Bucht mit ihrer Regionalmetropole Rijeka, die 2020 Kulturhauptstadt Europas sein wird, liegt im Norden Kroatiens und wird von acht deutschen Flughäfen angeflogen. „Wir wollen ein  Gesundheitstourismus-Paket anbieten, das Health Services mit klassischen touristischen Aktivitäten wie Transport, Animation, Unterkunft und Outdoor verknüpft“, so Tanja Augustinovic vom Tourismusverband der Kvarner Bucht.

Mirko Heinemann

www.dmwv.de

 

Kontakt: Lutz Lungwitz

Tel. +49 177 503 26 00

E-Mail: kontakt@dmwv.de

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