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Wohin geht die Reise?

SörenHartmann ©  DER Touristik Friedrich Joussen © TUI Group

CEOs von TUI und DER Touristik berichten auf der ITB Berlin NOW Convention über Perspektiven aus und nach der Krise

Die Pandemie hat kaum eine Branche so hart getroffen wie die Touristik. Auf der ITB Berlin NOW Convention erläutern Friedrich Joussen, Vorstandsvorsitzender der TUI Group, und Sören Hartmann, Vorstand der DER Touristik Group, wie ihre Unternehmen den Weg aus der Krise schaffen wollen.

Im Geschäftsjahr 2019/2020 brach der Umsatz der TUI um 58 Prozent ein. Doch Friedrich Joussen sieht für den weltgrößten Reisekonzern Licht am Ende des Tunnels. Die Perspektiven für den Tourismus und für TUI seien gut, so Joussen. Für 2021 rechnet der Konzern mit einem „Übergangsjahr", für 2022 gehe er von einer „Rückkehr zum Niveau vor Corona" aus.

Der Reiseveranstalter arbeitet schon seit zwei Jahren an einer digitalen Plattform, mit der sich Urlauberanfragen wie zu Abholzeiten vom Hotel in Sekundenschnelle beantworten lassen. Die Plattform wurde im Innovation Lab von TUI Destination Experiences in Palma entwickelt. „Wir nutzen die Krise, um jetzt noch schneller digital zu wachsen“, erläutert Joussen. 

Sören Hartmann beschreibt die Veränderungen so: „Bis zum März 2020 wussten die Kunden, was sie gebucht haben – heute ist Reisen unberechenbar geworden.“ Für die Touristik brauche es jetzt verlässliche Aussichten: Sichere Reisekorridore, mehr Testmöglichkeiten und digitale Impfpässe seien gute Ansätze.

Die Branche werde sich laut Hartmann fundamental verändern, die Kunden buchen kurzfristiger und zahlen später. Das stellt die Finanzwelt der Touristik vor Herausforderungen. Ebenso wird sich die Struktur in der Zusammenarbeit von Reisebüros und Reiseveranstaltern ändern, so Hartmann. Es müsse ein Umdenken stattfinden: „Die Branche befindet sich in einem großen Wandel.“

Medienkontakt:

TUI GROUP: https://www.tuigroup.com/de-de/medien

DER Touristik Group: https://www.dertouristik.com/de/media/

Text: Antje Lückingsmeier

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