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Zentralamerika: Die „Sieben Zwerge“ wachsen – Besuch bei Bauern in Nicaragua

Die sieben kleinen Länder Zentralamerikas verbuchen seit sieben Jahren stetiges Wachstum im Tourismus. Europa wird ein immer wichtiger Quellmarkt. Dies berichten Aussteller auf der ITB Berlin. Über 11,1 Millionen Touristen besuchten die Region im Jahr 2017, knapp 3,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das teilt die World Tourism Organization (UNWTO) mit. Die Central America Tourism Agency (CATA) registriert deutlich höhere Zahlen, die die Kurzbesuche im „Kleinen Grenzverkehr“ der Nachbarländer einschließen.

CATA-Generalsekretärin Carolina Briones betonte: „Die Besucherzahlen sind seit 2011 für alle Länder der Region stetig gestiegen.“ Zentralamerika sei weiter auf Erfolgskurs. Briones: „Auch 2018 rechnen wir mit einem Rekordjahr.“ Der europäische Markt werde immer wichtiger. Die Top Five der Quellländer sind Spanien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien. Costa Rica ist weiterhin das beliebteste Ziel der „Zwerge“ und verbucht über drei Millionen Touristen.

Für Andreas Gross, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika, ist die Region „der perfekte Mix zwischen zwei Weltmeeren auf der tropischen Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika. Jedes Land für sich ist ein eigenständiges Ziel. In der Kombination  mit einem oder mehreren Nachbarn ist die Region kaum zu schlagen.“ Gross sagte, die Flugverbindungen von Europa würden immer besser, so nach Panama, Costa Rica und Guatemala, ab Herbst sogar nach Nicaragua direkt von Madrid.

Die Panamericana sei in allen sechs Ländern der Region gut und sicher zu bereisen, Belize allerdings durchquert sie nicht. Im Darien, an ihrem südlichen Endpunkt in der Urwaldzone Panamas, verläuft sie im Sumpf des Dschungels. „Wer das Abenteuer braucht, überquert die Grenze nach Kolumbien über Flüsse und Pfade im Indiana Jones-Stil.“ Das ist aber nicht ungefährlich. Von Kolumbien  führt die Traumstraße weiter in den Süden.

Wer das Leben in Nicaragua authentisch und hautnah erleben will, besucht einen der vielen „Puntos de Vida”, berichtet Immanuel Zerger von Solentiname Tours. Ein Beispiel ist die Campesino Familie Hernandez im Gebiet des Vulkans Cerro Negro bei Leon. Der einfache Bauernhof mit Ziehbrunnen wird von einer alleinstehenden Mutter mit ihren beiden Söhnen geführt.

Sie pflanzen Erdnüsse, Bohnen, Reis und Zitrusfrüchte für den Eigenbedarf. Die Söhne sind auch als ehrenamtliche Mitglieder des „Nationales System“ zu Prävention und Katastrophenhilfe im Falle von tektonischen Bewegungen oder gar eines Vulkanausbruches aktiv. Zerger: „Der Besuch gibt Touristen die Möglichkeit zu erkunden, wie 60 Prozent von Nicaraguas Landbevölkerung leben."

Die Central America Tourism Agency vermarktet seit 15 Jahren die sieben zentralamerikanischen Länder international als Multidestination. Die über 100 Aussteller der sieben Länder werben in Berlin mit historischen Maya-Palästen, Kolonialstädten, teils aktiven Vulkanen, Palmenstränden an Atlantik und Pazifik sowie mit üppiger exotischer Flora und Fauna im Urwald und mit vielen Naturreservaten.

Bernd Kubisch

 

www.visitcentroamerica.com www.catatourismagency.org

Zentralamerika/CATA Halle 22B / Stände 203, 204, 211 bis 213

 

Pressekontakt: Valerie von Oppeln

E-Mail: vonoppeln.valerie@kprn.de

Telefon: + 49 172 622 83 38

 

www.solentinametours.com

Solentiname Tours/Nicaragua

Stand Halle 22b / Standnummer 206

Pressekontakt: Immanuel Zerger

E-Mail: zerger@solentinametours.com

Telefon: +505 8756 0393

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