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Zypern: Paphos als würdige Kulturhauptstadt Europas

Wenn Paphos im kommenden Jahr neben Aarhus in Dänemark eine der beiden Kulturhauptstädte Europas ist, präsentiert sich die Stadt im griechischen Teil Zyperns als Brücke zwischen den Kontinenten Europa und Afrika.  Der Aufstieg von Paphos zur heutigen Touristenhochburg mit 28.000 Urlauberbetten begann mit der Teilung Zyperns. Nach der türkischen Invasion 1976 fehlte es dem griechischen Teil der Mittelmeerinsel an einem internationalen Flughafen und an attraktiven Badestränden.

Urlauber in Paphos haben es nicht weit, wenn sie Kultur tanken möchten. Denn nur zum Baden ist die Destination einfach zu schade. Da ist erst einmal die Innenstadt von Paphos selbst mit mittelalterlichem Kastell, Minarett und Türkenviertel und neoklassizistischen Bauten aus der Zeit der britischen Kolonialzeit bis 1960. Ein Muss auf jedem Besichtigungsprogramm sind die „Königsgräber“ aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., der Zeit der Ptolemäer-Herrschaft. Die unter Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes  stehenden, in den Naturstein gehauenen unterirdischen Begräbnisstätten waren nicht für Könige,  sondern für die reiche Oberschicht gedacht.

Eine zweite Kostbarkeit sind die römischen Mosaiken, die Villen reicher Römer zierten. Die Mosaiksteine in fast allen denkbaren Farben sind alle aus Naturstein von Zypern zurechtgehauen. Einige der „Gemälde“ sind riesig. So sind in der „Villa des Prokonsuls“ 9000 Quadratmeter mit Mosaiken bedeckt. Im „Haus des Dionyssos“ liegen zwei Mosaike nebeneinander, die 600 Jahre trennen. Das linke aus dem Jahr 300 v.Chr. ist aus unbearbeiteten, runden Schwarzweiß-Steinen geformt, das rechte (300 n.Chr.) besteht aus fein bearbeiteten farbigen Steinen.

Redaktionsbüro Schwartz

 

Halle 2.2/Stand 111

Pressekontakt:
Ekavi Charalambidou
Telefon: +49/(0)69/251919
E-Mail: ekavich@cto-fra.de
Website: www.visitcyprus.com
 

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