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ITB Berlin Kongress

Nachhaltigkeit bei Metro beeinflusst eine Milliarde Endkunden

Olaf Koch, CEO der Metro Group

Was hat die Metro-Karte mit Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche zu tun? Olaf Koch, CEO der Metro Group, erklärte es auf der ITB Berlin 2017. Sein Konzern ist in 25 Ländern der Erde vertreten und setzt jährlich 37 Milliarden Euro um. Dabei helfen 21 Millionen Geschäftskunden mit einer MetroCard, und die wiederum beeinflussen das nachhaltige Verhalten von rund einer Milliarde Endkunden. 20 Prozent des Umsatzes macht Metro mit Lebensmitteln.

Objektive Sicherheitsvorteile: Pauschalreiseveranstalter kümmern sich

Studiosus Talk, ITB Berlin Kongress

Pauschalreiseveranstalter können und müssen viel für die Sicherheit ihrer Reisegäste tun – und in der Regel reagieren sie bei Problemen sehr vorbildlich und vorausschauend. Dies war das Fazit des Studiosus Talks auf der ITB Berlin, bei dem Praktiker aus der Reisebranche und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen über das Thema Reisesicherheit diskutierten. „Wir haben jedes Jahr Hunderte von Krisen, große und kleine, die wir managen müssen“, erklärte Guido Wiegand von Studiosus.

Nachhaltigkeit fängt beim Frühstück an: ITB-Kongress diskutiert Trends bei Essen und Trinken

ITB-Kongress diskutiert Trends bei Essen und Trinken

Nachhaltigkeit im Gastgewerbe zu erreichen, ist ein langer Weg, aber er lohnt sich. Diese Überzeugung vertrat Olaf Koch von der METRO AG im Rahmen einer Debatte auf dem ITB-Kongress, die sich mit nachhaltigen Trends bei Essen und Trinken befasste. Der Wert von Nachhaltigkeitsstrategien sei oftmals nicht intuitiv erkennbar, wenn man ihn jedoch erkläre und kommuniziere, könne man damit auch ein Image aufbauen, erklärte Koch.

Marketing-Tools der nächsten Generation

Türkei - Kusadasi - Stand, ITB Berlin 2017

Wie geeignet sind Social Media-Videos, um touristische Inhalte zu vermarkten? Dies diskutierten auf der ITB Berlin der Gründer und Geschäftsführer von Matador Network, Ross Borden und Irfan Önal, Marketingleiter beim türkischen Tourismusministerium. Als Beispiel diente die Kampagne „HomeTurkey“, an der Matador Network beteiligt war.

Smart Tourism: Mit virtueller Brille und einem Augenzwinkern buchen

Wissen, was Kunden wollen, bevor es ihnen selbst bewusst wird – und ihnen innovative Lösungen anbieten: Das ist die Mission von Arnaud Masson, COO Europa bei Voyages-sncf.com. Dazu gehört vor allem eines: Man muss ihnen zuhören, manchmal sogar mit ihnen reden. Und weil es viele sind, wird Feedback nehmen allein aus Sicht der Datenverarbeitung zu einer anständigen Herausforderung. Allein im Rahmen des Redesigns der Webseite hätten sich 300.000 Freiwillige Beta-Tester gemeldet. Wertvolle Rückmeldungen kämen inzwischen jedoch über eine Vielzahl weiterer Kanäle.

Mobile Bezahlsysteme als Chance für die Reiseindustrie

„Mobile bargeldlose Bezahlsysteme als ein Element der mobilen Informationstechnologie sindauf dem Vormarsch“, ist sich Andrew Lim, Professor of Technopreneurship and Innvation in Hospitality an der Hotelschool in Den Haag sicher, und seine im Rahmen des ITB Berlin Kongress eTRAVEL WORLD vorgetragenen Zahlen belegen dies eindrucksvoll. Die Zahl derzeit eingesetzter Smartphones entspricht der von zwei Dritteln der Weltbevölkerung. 18 Prozent der Online-Einkäufe in den USA im Gesamtwert von 67 Milliarden Dollar wurde 2015 bereits über Smartphones abgewickelt.

Tourismus im Zeichen des Klimawandels: Die Perspektiven sind düster

ITB Kongress 2017, Klimawandel

„2016 war das wärmste Jahr seit zwei- bis dreitausend Jahren, und am vom Menschen verursachten Klimawandel kann kein Zweifel bestehen“, ist sich Prof. Dr. Lučka Kajfež Bogataj, Klimatologin an der Universität von Ljubljana und ehemalige stellvertretende Vorsitzende  des IPCC, und sie belegte diese Aussage mit erschreckenden Zahlen und Indikatoren: Die Polkappen schmelzen, die Meeresspiegel steigen, extreme Klimaereignisse treten häufiger auf, Tierarten verändern ihre Wandergewohnheiten.

Sharing Economy: Wie Teilen auch Touristiker zu Gewinner macht

Sharing ist in – und gekommen, um zu bleiben. Insbesondere die junge Generation ist von Konzepten begeistert, die auf kollaborativen Konsum, die Nutzung nicht ausgelasteter Ressourcen und eine Wiederverwendung (statt den Verbrauch) des Bestehenden setzen. „Viele Regulierer scheinen jedoch lieber den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass es vorüber oder an der Touristik vorbei geht“, meint Manolis Psarros, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Toposophy. Das hält er für die schlechteste Strategie. Ja, die Sharing Economy stelle vor Herausforderungen.

Travel Technology Trend: Vom traditionellen Packaging zum Shopping-Cart-Erlebnis

Technologie-Unternehmen haben viele Visionen – doch nicht aus jedem Hype wird auch gelebte Realität. Zwei, die das besser wissen als viele andere, unterhielten sich heute auf dem ITB Marketing and Distribution Day auf dem ITB Berlin Kongress: Johan Svanstrom, Präsident von Hotel.com und anderen Expedia Affiliate Network Brands, und Philip Wolf, Gründer des Reisemarktforschungsunternehmens PhoCusWright. Beide sind seit über 20 Jahren im Travel-Technology-Geschäft, haben viele Trends kommen und manche gehen sehen.

Tourismus in Europa wächst gesund: Low-Cost-Anbieter werden am meisten profitieren

Tourismus wächst – in Europa mit prognostizierten 4 Prozent für 2017 fast so gesund wie der globale Durchschnitt. Die europäischen Airline-Kapazitäten wachsen mit 6 Prozent allerdings deutlich schneller als der Markt (plus 1,5 Prozent GDP). Das bringt Überkapazitäten, die für fallende Flugpreise sorgen, erwartet Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer Ryanair. Insgesamt gibt er vor allen den Anbietern Chancen, denen es gelingt, ihre Preise niedrig zu halten.

Botswana: Rote Karte für Wilderer

Botswana-Stand, ITB Berlin 2017

„Das Horn vom Nashorn gehört dem Nashorn, niemandem sonst. Was ist daran nicht zu verstehen?“ Tshekedi Khama, Minister für Umwelt, Naturschutz und Tourismus wurde nicht müde, im Botswana-Forum auf der ITB Berlin 2017 über sein Hauptthema zu erzählen: Die Bemühungen Botswanas in der Förderung von Naturschutz und Ökotourismus. Kein anderer Wirtschaftssektor schafft so viele Arbeitsplätze in Afrika wie der Tourismus. Doch ohne Großwildarten lassen sich Nationalparks kaum touristisch nutzen.

Ayurveda auf der ITB Berlin

Wellness

„Bitte atmen Sie tief ein und strecken sie Ihre Arme in die Höhe. Recken Sie sie abwechselnd. So werden Sie richtig wach.“ Niemand wunderte sich darüber, dass Carina Preuß ihren Vortrag auf der ITB Berlin so begann. Die Geschäftsführerin des Ayurveda Parkschlösschen Bad Wildstein bezeichnet ihren Lebenstil als ayurvedisch und spirituell. Sie ernährt sich vegan und trinkt weder Kaffee noch Alkohol.

Lateinamerika: Die etwas andere Kreuzfahrtdestination

Mexiko-Stand, ITB Berlin 2017

Lateinamerika wird auch als Kreuzfahrtziel immer gefragter, aber nie eine Massendestination dieses Marktes. Wer auf Galapagos oder auf dem Amazonas an Bord ist, in Chile oder Argentinien auf Expeditionsreise geht, durch den Panama-Kanal schippert oder in Havanna und Cartagena anlegt, für den steht das Ziel im Vordergrund. Die Begegnung mit Einheimischen, Geschichte, Natur pur und möglichst unverfälschtes Leben sind wichtig. Ein glitzerndes Bordprogramm ist dann nicht gefragt.

Virtuelle Realität: überzeugendes Verkaufstool

Österreich-Stand, Österreich Werbung / Fotostudio Beez

„Das Thema Virtual Reality ist in den letzten Jahre durch die Decke gegangen“, erklärte Andreas Weigel in der eTravelWorld des ITB Berlin Kongresses. Der Geschäftsführer von diginetmedia, ein Unternehmen, das Content für Virtuelle Realität-Anwendungen anbietet, gab sich optimistisch, was die weitere Markentwicklung betrifft.

Multisourcer, Metasearcher, Direktvertrieb: Wie kommt das Hotel zum Gast?

Johannes Thomas, Geschäftsführer Trivago, ITB Hospitality Day des ITB Berlin Kongresses

Hotels findet man heute im Internet. Doch wie genau funktioniert die Suche? Und welche Möglichkeiten bieten sich Hoteliers zwischen Direktvertrieb und Meta-Suchmaschine? Darüber unterhielten sich Johannes Thomas, Geschäftsführer Trivago, Tobias Ragge, CEO von HRS, und Marius Donhauser, Eigentümer von Der Salzburger Hof, auf dem ITB Hospitality Day des ITB Berlin Kongresses. Tatsächlich ist zwischen Online-Reisebüro, Multisourcer und Meta-Suchmaschine das Gefunden werden für Hotels trotz Technologie komplexer geworden.

Wie funktioniert Digitalisierung in der Hotelbranche?

Podiumsdiskussion beim ITB Hospitality Day, ITB Berlin Kongress

Noch vor zehn Jahren, so erinnert sich Mareike Rossmann, Sales Manager bei Ignition One/Lindner Hotels, war die Website bei Hotels schon das Höchstmaß der Gefühle. Digitalisierung? Die Branche mochte es lieber persönlich.

Jochen Schweizer: Analoge Erlebnisse in die digitale Welt bringen

Der rote Teppich in München war noch nicht wieder eingerollt, da präsentierten die Verantwortlichen der brandneuen Jochen-Schweizer-Arena auf der eTravel Stage des ITB Berlin Kongresses ihr Konzept, das die analogen und digitalen Facetten von Freizeiterlebnissen miteinander verzahnt.

Sicherheit geht nur gemeinsam: Experten fordern Zusammenarbeit und Kooperation

Diskussionsrunde zum Thema „Safety first“, ITB Berlin Kongress

Was können Hotels tun, um die Sicherheit ihrer Gäste zu verbessern? Das war eine der Fragen, die am Donnerstag auf dem ITB Berlin Kongress diskutiert wurden. Alleine könne ihnen dies nicht gelingen, erfolgversprechender sei es für Hotellerie, Networking zu betreiben und mit der umliegenden Gemeinde sowie mit Stakeholdern aus der Umgebung zusammenzuarbeiten. So lautete das Fazit von Prof. Stephan Gerhard, der eine Diskussionsrunde zum Thema „Safety first“ moderierte.

„Reisen ist ein Menschenrecht“

Der Generalsekretär der Weltorganisation für Tourismus UNWTO, Dr. Taleb Rifai, hat den Tourismus als „weltbesten Stereotypenzerstörer“ bezeichnet. In einer Rede auf dem ITB Berlin Kongress sagte er: „Reisen ist ein Menschenrecht.“ Reisen in ferne Länder und Kontinente seien heute nicht mehr nur Aristokraten vorbehalten, die sie erforschten und anschließend Bücher darüber schrieben, sagte Rifai, sondern jeder könne sich andere Kulturen anschauen und eventuelle Vorurteile über Fremde abbauen.

Ohne Elefanten und Nashörner kein Afrika-Tourismus

Die Wilderei in Afrika wird immer mehr zu einer ernsthaften Bedrohung des Tourismus. „Die Reisebranche lebt von der großartigen Fauna“, sagte Ingrid-Gabriela Hoven, Generaldirektorin für globale Entwicklung im Bundesentwicklungsministerium, auf einem Podium des ITB CSR Days beim ITB Berlin-Kongress zum nachhaltigen Tourismus. Ganz abgesehen von der Grausamkeit, mit der Elefanten und Nashörner wegen ihrer Stoßzähne oder ihrer Hörner getötet werden, entzögen die Wilderer der örtlichen Bevölkerung wichtige Einkommensquellen und schüfen zunehmende Armut.